Also wieso schaust Du noch so weit in die Vergangenheit? Schon mal gehört, dass an der Börse die Zukunft gehandelt wird?
Auch die geringeren Umsätze in GB sollten in der Prognose enthalten sein. Die Q4/2016 Prognose fällt mit 125-140 Mio. Euro ja auch bedeutend geringer aus als noch die beiden Quartale davor. Und seien wir doch mal ehrlich: entweder die Verträge sind in Pfund gemacht, dann würde wohl der Umsatz nur geringfügig leiden, dafür aber die Marge umso mehr, oder aber die Verträge laufen in Euro, dann würden die Umsätze darunter leiden, aber weniger die Marge. Da man aber bereits in Q3/2016 beide Effekte wahrgenommen hat, sollte es ein Zwischending sein, aber letztendlich für die Zukunft eher in die Richtung gehen, dass in GB mehr für die Produkte bezahlt werden muss (höherer Preis durch Wechselkursverlust, stärker auf Kunden verschoben) und damit eher zu geringeren Umsätzen aber stabilerer Marge führen wird.
Schauen wir mal. Da das bisher noch niemand so genau sagen kann, werden hier viele mögliche Horrorszenarien im Kurs eingepreist und entsprechend gibt es hier eine Seitwärtsbewegung. Sobald es dann nicht so schlimm kommt wie vermutet und auch die Umstellung auf die CloudConnect Produkte massiv vorangeht (sollte schon im Ausblick auf Q1/2017 im Febr. sichtbar sein), dann werden so langsam auch wieder die glänzenden Zukunftsaussichten in den Vordergrund rücken:
Und an den Aussichten und der guten Positionierung von ADVA dürfte wohl kaum jemand zweifeln: z.B. "in 3 von 4 Geschäftsfeldern in den ADVA sich bewegt befindet man sich momentan vor einer expansiven Phase", "Ausbau des Marktet-Shares durch ein Produktportfolio mit Wettbewerbsvorteilen", "verbesserte Margen durch u.a. neue HW Produkte (CloudConnect), aber auch durch einen zunehmenden Anteil an unerlässlichen SW Produkten (Ensemble Suite) mit wesentlich höheren Marge (im Software und Consulting Geschäft sind wesentlich höhere Margen üblich und durchsetzbar)", ...
Viele Grüße
long-term-investor
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