VWD 11.10.2001:
DAB: Nur einzelne Kundenbeschwerden wegen neuer Gebührenstruktur
München (vwd) - Die DAB bank AG, München, hat nach eigenen Aussagen
bisher keine nennenswerten Beschwerden wegen der Ende September verkündeten
Änderungen im Pricing-System verzeichnet. "Bisher haben nur 0,5 Prozent
unserer Kunden im Zusammenhang mit dem neuen Dienstleistungsangebot zu uns
Kontakt aufgenommen", sagte Matthias Kröner, Sprecher des Vorstands der
Bank, auf Anfrage von vwd. Es hätten sich etwas mehr als 100 Kunden über
einzelne Elemente der neuen Pricing-Struktur beschwert. Diese hätten "im
Gespräch jedoch überwiegend grundsätzliches Verständnis für Preisänderungen
gezeigt", betonte Kröner.
Die Einführung eines Mindestransaktionsvolumen von 2.999 EUR für
Investmentfonds außerhalb der Kategorien "DAB star partner" und "DAB first
choice", die insgesamt 50 Produkte umfassen, hatte unter Anlegern,
insbesondere in Internetboards, für Unruhe und Debatten gesorgt. Die DAB hob
in der Stellungnahme die Notwendigkeit für ein einheitliches Pricing für
Fondsprodukte, statt des zuvor üblichen individuellen Rabattsystems für
einzelne Fonds, hervor.
Nach der neuen DAB-Regelung werden bei den meisten Fonds Rabatte von 30
Prozent auf den Ausgabeaufschlag erst bei Transaktionen mit einem Volumen
von 3.000 bis 9.999 EUR eingeräumt. Bei Fondskäufen mit einem Volumen von
über 9.999 EUR betrage der Rabatt 40 Prozent. Bei den restlichen 50 Fonds
der präferierten DAB-Partner gibt es den DAB-Angaben zufolge Rabatte auf die
Ausgabeaufschläge von 50 bis 100 Prozent
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Die drei Fondsparpläne, die ich für meinen Sohn laufen habe, werden jeweils 50% teurer. Statt 50% Bonifikation jetzt 0! Echt toll und zum jubeln.