Absprungspläne: Joschka Fischer strebt nach


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Absprungspläne: Joschka Fischer strebt nach

 
24.05.02 00:36
SPIEGEL ONLINE - 23. Mai 2002, 19:49
URL: www.spiegel.de/politik/europa/0,1518,197454,00.html

Absprungspläne

Joschka Fischer strebt nach Höherem

Bastelt Joschka Fischer an einer neuen Karriere für den Fall, dass die Grünen nach der Bundestagswahl nicht mehr an der Regierung beteiligt sein werden? Der Bundesaußenminister würde gerne Außenminister Europas werden.

 
Sinniert über einen neuen Posten: Joschka Fischer


Berlin - "Wenn man mir das anbieten würde, müsste ich ernsthaft darüber nachdenken", sagte Fischer der "Märkischen Allgemeinen" auf die Frage, ob er sich vorstellen könne, europäischer Außenminister zu werden. "Reizen würde es mich", fügte Fischer hinzu.

Am Mittwoch hatte der Präsident der EU-Kommission, Romano Prodi, vorgeschlagen, die Struktur der Außenpolitik in der EU zu reformieren. So solle der außenpolitische Vertreter der EU-Staaten - zurzeit der Spanier Javier Solana - schrittweise in die EU-Kommission integriert werden. So könnte die Behörde zu einer außenpolitischen Zentrale der Europäischen Union mit einem Initiativmonopol gemacht werden. Der Außenkommissar sollte nach Vorstellung der Kommission auch Krisenmanager werden, während rein militärische Fragen weitgehend bei den Mitgliedstaaten verbleiben sollten.

Bis zum kommenden Jahr soll der Reformkonvent der EU Vorschläge für eine Verfassung ausarbeiten, mit der die Union auf die Erweiterung vorbereitet und Entscheidungsverfahren transparenter gemacht werden sollen.
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R.A.P.:

Da habens wir mal wieder

 
24.05.02 00:49
Hangelt dich ein Turnschuhbesohlter linker Schläger mit ideologischen Phrasen politisch nach oben dann das.

Was ist das?
Geldgier
Karrieregeilheit
Faulheit
Angst vor den Aufgaben
usw.
Oh Mann!  
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ruhrpottzocker:

Das ist der

 
24.05.02 00:52

einzige Staatsmann, den wir haben !!

Alles andere ist leider nur Schrott.

Ich hab auch noch Chancen. Jetzt, wo ich seh, was der Joschka alles kann. Das war damals noch eine gute Ausbildung. Nicht so wie heute - die Lauschepper !
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Schnorrer:

Ich kenne solche "Mentalitäten" auch aus

 
24.05.02 01:00
nicht-politischen Bereichen:

die Leute haben nichts anderes mehr.

Die haben irgendwann angefangen, sich für irgendwas einzusetzen, total und vollkommen, und haben damit den Bezug zum Leben abgeschnitten. Ob links oder rechts, ob richtig oder falsch, ob Politik oder Wirtschaft, egal: der Job ist das Leben, das Rückgrat, die Definition ihrer Existenz.

Ich bilde mir ein, das "Fähnchen, das sich mit dem Wind dreht - Spiel" unter diesem Asepkt verstehen zu können. Verstehen heißt nicht: tolerieren oder unterstützen. Aber der Joschka hat nichts, außer seinem Job. So wie viele andere in gehobenen Positionen.


Denke ich ma.


Damit ist das nichts von den Dingen oben: es ist nur die Angst vor dem Zwang, darüber nachzudenken, wofür man sein EINZIGES Leben verschwendet hat. Und, so ist eben die menschliche Mentalität, wenn man ansatzweise das Gefühl hat, Fehler gemacht zu haben, wird das eine schwache PErson nie eingestehen. Ganz im Gegenteil: das wird noch intensiviert, um sich selbst die Bestätigung zu verschaffen, daß man ja immer richtig gehandelt hat (geht in die Richtung "Altersverbohrtheit, trifft aber nur einen Teil).

Verzeiht bitte diesen lehrmeisterhaften Ton, ist nur ein Diskussionsentwurf.
Antworten
R.A.P.:

@schnorrer

 
24.05.02 01:09
Zudem kommt noch die Angst medientechnisch in der luft zerrissen zu werden, bei diese Vorstellung wird den meißten doch Angst und Bange: Also: Fähnchen im Wind, Mit den Wölfen heulen, nur nicht kämpfen. ( Dabei ist denen die Pension doch sicher.
Kotz  
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Schnorrer:

RAP: damit sind wir bei der Frage: warum wird

 
24.05.02 01:24
der eine von den Medien zerrissen und der andere nicht?

Mitläufertum wird systematisch gefördert. Macht teilweise Sinn (aus meiner persönlichen Erfahrung heraus, weil: wenn man ALLES kommuniziert, macht man die Leute nur verrückt).

Auf der anderen Seite ist der Übergang zum "Nicht-100%ig-Korrekten" gleitend. Und wenn man drin steckt, kann man das nur noch dadurch rechtfertigen, indem man das zhur "Normalität" macht: d.h.: weitermachen wie bisher, und am besten noch einen draufsetzen.

Fazit: zwingend logisch.
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R.A.P.:

Korrekt

 
24.05.02 01:30
Sieht man ja an Möllemann.
Spricht aus was viele denken, was ist die Konsequenz?
Der arme Kerl!
Antworten
Schnorrer:

Korrekt:

 
24.05.02 01:35
Der arme Kerl, und die FDP legt zu. "Honni soit qui mal y pense" ... genialer Schachzug oder Zufallstreffer ... ich weiß es nicht, aber interessant ist es allemal.

Ich persönlich denke: der Westerwelle hat seinen Meister gefunden. Das wird noch spannend.
Antworten
R.A.P.:

Denke das ist

 
24.05.02 01:46
ein genialer Schachzug, zeitlich vor den Wahlen, bush hier, Palästina und die Chance aus dem
ganzen noch mehr Kapital zu schlagen.
Auch wenn sein Kopf rollen muß, werden die Parteifreunde seinen Dienst nicht vergessen ( honorieren )und weiter darauf aufbauen.
Mich würde es freuen!
Ist für die kränkelnde Psyche DEUTSCHLANDS nur verträglich.
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