7 Millionen verkaufte PKW in China für 2007 erw.


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7 Millionen verkaufte PKW in China für 2007 erw.

 
22.04.07 16:14

Da bleibt die Investition in Ölgesellschaften und kleinere Explorerer weiterhin interessant.

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HANDELSBLATT, Sonntag, 22. April 2007, 11:32 Uhr

Aufstockung der Produktion

BMW gibt in China GasVon Andreas Hoffbauer

Der Münchner Autobauer BMW stockt seine Produktionskapazität in China noch in diesem Jahr um mehr als ein Drittel auf. Zudem prüft der Konzern den Bau einer neuen Fabrik in der Volksrepublik sowie die Einführung der 1er-Serie auf dem chinesischen Markt. Das bestätigte Vorstandschef Norbert Reithofer am Rande der Automesse in Schanghai dem Handelsblatt.


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200038)" rel="nofollow" class="showvisited">7 Millionen verkaufte PKW in China für 2007 erw. 3233898BMW hat sich für den chinesischen Markt hohe Ziele gesteckt. Foto: dpa

SCHANGHAI. „Wir werden unsere Produktion in China auf 41 000 Einheiten steigern und müssen dann sehen, wo und wie wir die Kapazitäten im Land weiter erhöhen können“, sagte der BMW-Chef. Die Entscheidung über eine weitere Fertigung solle noch vor Jahresende fallen. „Wir stehen aber nicht unser Handlungsdruck“, erklärte Reithofer.

Bis 2010 sei eine Abdeckung der BMW-Nachfrage für chinesische Kunden gewährleistet. Nach den Prognosen soll China bis 2020 der größte Automarkt der Welt werden. „Ich denke, da sind solche Überlegungen einer Expansion richtig“, erläutert der BMW-Vorstand.

In den kommenden Jahren peilt BMW mit der Aufstockung der lokalen Fertigung sowie mit BMW-Importen rund 65 000 BMW-Fahrzeuge im chinesischen Verkauf pro Jahr an. Der chinesische Markt werde in Kürze der wichtigste Absatzmarkt in Asien, begründete Reithofer die Expansion.

„Es ist unser Ziel, den Verkauf in Asien im kommenden Jahr auf 150 000 Fahrzeuge zu steigern“, sagte Reithofer weiter. Zuletzt waren es 127 000 Autos der Marke BMW, Mini und Rolls-Royce. China werde daran künftig den Löwenanteil haben und schon bald Japan als größten Markt in Asien überrunden.

Reithofer bläst in China aber auch erstmals zum Angriff auf Marktführer Audi. „Langfristig wollen wir die Nummer eins der Premium-Hersteller in China werden“, sagte der BMW-Chef in Schanghai. Er bestätigte, dass man vor allem mehr Fahrzeuge an Regierungen und Behörden in China verkaufen wolle. Dieses Flottengeschäft wird bislang von Audi dominiert.

BMW hat nach den Worten von Reithofer im chinesischen Premium-Segment einen Marktanteil von 20 Prozent. Der BMW-Chef sieht große Chancen für seine Marke im Reich der Mitte, weil dort der Markt für Luxuslimousinen doppelt so schnell wachse wie das Pkw-Massengeschäft. Der China-Absatz des Münchner Konzerns werde in den kommenden Jahren um mindestens zehn Prozent wachsen, sagte Reithofer.

BMW hatte seine Verkäufe im Reich der Mitte im 1. Quartal bereits um 34 Prozent auf 10 200 Fahrzeuge gesteigert. „Wir sind sehr glücklich mit unserem Wachstum in China“, sagte Reithofer. Als Konkurrenten sieht Reithofer neben Audi und Mercedes den zur japanischen Toyota-Gruppe gehörenden Luxushersteller Lexus.

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Lesen Sie weiter auf Seite 2: Warum BMW sich viel von der Einführung des 1er in China verspricht.

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200038)" rel="nofollow" class="showvisited">7 Millionen verkaufte PKW in China für 2007 erw. 3233898Der BMW 1 er soll bald auch auf Chinas Straßen fahren. Foto: dpa

Die US-Marke Chrysler, die in Peking mit dem Bau der Limousine 300 C begonnen hat, zähle jedoch nicht dazu. BMW werde auch nicht wie Konkurrent Daimler-Chrysler Autos aus China exportieren. „Derzeit gibt es dazu ein ganz klares Nein“, sagte Reithofer. Daimler-Chrysler will beim chinesischen Hersteller Chery ein Kleinwagen für den US-Markt bauen lassen.

„Wir haben keine Pläne, ein weiteres Modell in China zu produzieren“, sagte auch Christoph Stark, China-Chef von BMW, auf der Automesse in Schanghai. Bislang verfügt der deutsche Autobauer über eine gemeinsame Fabrik mit dem chinesischen Partner Brilliance im Nordosten Chinas, wo die 3er- und die 5er-Serie gebaut wird. Die Kapazität dieser Fertigung liegt bislang bei 30 000 Fahrzeugen. Ein Ausbau der Kapazitäten sei aber nur mit „zusätzlichen Investitionen“ möglich, erklärte auch Manager Stark.

Gestärkt aus der Krise

Die 1er-Serie soll nach einer Einführung in China aber nicht in der Volksrepublik hergestellt werden. BMW könne sofort die 1er-Serie nach China importieren, sagte Reithofer. Chinas Kunden würden immer mehr Interesse an kleineren Fahrzeugen zeigen. Und der große Verkaufserfolg der Marke Mini in China zeige, dass „auch hier Autos in dieser kleinen Größenordnungen laufen.“

Die Importe, etwa die 7er-Reihe, machen bei BMW rund ein Drittel der chinesischen Verkäufe aus. Reithofer: „Wenn wir drei bis fünf Jahre nach vorne blicken, wird unser Geschäft in China zudem profitabler sein, als es jetzt ist.“ Von seinem Krisenjahr 2004 habe sich BMW in China aber eindeutig erholt.

Vor allem mit seinen vor Ort produzierten Langversionen sei BMW in China auf dem richtigen Weg, sagte Reithofer. Aber auch die importierte 7er-Reihe laufe sehr gut. „China ist bei diesem Modell bereits nach den USA der zweitgrößte Markt.“ Auch BMW-China-Chef Stark sieht in dem Ausbau der lokalen Fertigung nur einen Schritt der China-Strategie: „Importe werden für uns immer sehr wichtig bleiben.“

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Lesen Sie weiter auf Seite 3: BMW in China – Marke, Markt Messlatte

<!--/nodist-->Hintergrund: BMW in China Marken: Der Münchner Konzern ist in China mit seinen Marken BMW, Mini und Rolls-Royce recht breit aufgestellt. Auf der Automesse in Schanghai hat BMW unter anderem den neuen X5 vorgestellt. Von dem Vorgänger wurden im Reich der Mitte bereits 10 000 Stück abgesetzt. Dieser Verkaufserfolg solle mit dem neuen Modell übertroffen werden, kündigte BMW an. Auch die Luxusmarke Rolly-Royce läuft sehr gut. 2006 wurden China rund 80 „Millionärs-Schlitten“ verkauft. Allein ein Hotel in Hongkong kaufte 14 Rolls auf einen Schlag. Markt: Chinas Automarkt wuchs im vergangenen Jahr um ein Drittel auf 5,18 Millionen Autos. Immer mehr wird im Land gefertigt: Der Anteil der Importe nimmt langsam ab und lag zuletzt bei fünf Prozent. Im 1. Quartal 2007 stieg die Zahl der verkauften Fahrzeuge in China erneut um mehr als 22 Prozent. Experten rechnen in diesem Jahr mit rund 7 Millionen verkauften Autos. Messlatte: Im vergangenen Jahr hatte der Münchner BMW-Konzern, der auch die Marken Mini und Rolls-Royce anbietet, 36 360 Autos in China verkauft, was einem Zuwachs von 50 Prozent entsprach. Audi hatte in China 2006 gut 81 700 Autos abgesetzt und peilt die Marke von 100 000 Fahrzeugen an.

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Wie hoch wird der PKW Absatz in

 
22.04.07 16:28
Indien in 2007 voraussichtlich sein?
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