"3satBörse": Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel leitet Voruntersuchung ein
Das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel (BAWe) leitet eine Voruntersuchung ein, um zu klären, ob es im Zusammenhang mit dem "3satBörsenspiel" vom 10. August möglicherweise zu Insiderkäufen kam. Das meldet das Hamburger 'Manager Magazin' in seiner Onlineausgabe. Bei dem Börsenspiel der "3satBörse" wurde am vergangenen Freitag die Aktie der am Neuen Markt notierten Brain International AG (WKN 525250) in das Depot der Teilnehmerin Christiane Schanzenbach aufgenommen. Zuvor kam es im Freitags-Handel zu einem signifikanten Umsatz- und Kursanstieg bei der Aktie.
Das Papier legte bis zum Handelsende auf Xetra-Basis 16,07 Prozent zu, das Handelsvolumen lag bei 92.102 Euro. Zum Vergleich: Der 30-Tage-Durchschnittsumsatz von Brain liegt bei 22.993 Euro. Insgesamt wechselten im Xetra-Handel am Freitag 31.835 Anteile den Besitzer, am Tag zuvor waren es lediglich 7.736 Aktien.
Das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel will nun klären, ob es im Vorfeld der Depot-Aufnahme zu so genanntem Frontrunning kam. BAWe-Sprecherin Sabine Reimer gegenüber dem Manager-Magazin: "Wir leiten eine erste Voruntersuchung ein, um den Fall zu klären." (as)
Das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel (BAWe) leitet eine Voruntersuchung ein, um zu klären, ob es im Zusammenhang mit dem "3satBörsenspiel" vom 10. August möglicherweise zu Insiderkäufen kam. Das meldet das Hamburger 'Manager Magazin' in seiner Onlineausgabe. Bei dem Börsenspiel der "3satBörse" wurde am vergangenen Freitag die Aktie der am Neuen Markt notierten Brain International AG (WKN 525250) in das Depot der Teilnehmerin Christiane Schanzenbach aufgenommen. Zuvor kam es im Freitags-Handel zu einem signifikanten Umsatz- und Kursanstieg bei der Aktie.
Das Papier legte bis zum Handelsende auf Xetra-Basis 16,07 Prozent zu, das Handelsvolumen lag bei 92.102 Euro. Zum Vergleich: Der 30-Tage-Durchschnittsumsatz von Brain liegt bei 22.993 Euro. Insgesamt wechselten im Xetra-Handel am Freitag 31.835 Anteile den Besitzer, am Tag zuvor waren es lediglich 7.736 Aktien.
Das Bundesaufsichtsamt für den Wertpapierhandel will nun klären, ob es im Vorfeld der Depot-Aufnahme zu so genanntem Frontrunning kam. BAWe-Sprecherin Sabine Reimer gegenüber dem Manager-Magazin: "Wir leiten eine erste Voruntersuchung ein, um den Fall zu klären." (as)