3,3 mrd. dollar für pleitemanager

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3,3 mrd. dollar für pleitemanager neo andersson
neo andersson:

3,3 mrd. dollar für pleitemanager

 
31.07.02 09:07
#1
"3,3 Mrd. Dollar für Pleitemanager
Von Ien Cheng, New York

Die Topmanager der größten Pleitefirmen in den USA haben ungeachtet ihrer Fehlschläge extrem viel Geld verdient. Allein die Vorstände und Führungskräfte der 25 größten US-Unternehmen, die in den vergangenen 18 Monaten Insolvenz anmeldeten, nahmen in den Jahren 1999, 2000 und 2001 mindestens 3,3 Mrd. $ an Gehältern, Boni, Aktienoptionen und Aktienverkäufen ein, bevor ihre Unternehmen scheiterten.

Das geht aus einer exklusiven Untersuchung der Financial Times (FT) hervor. Zur gleichen Zeit, als die Manager ihre Kassen füllten, wurden Hunderte Milliarden Dollar an Unternehmenswerten und nahezu 100.000 Arbeitsplätze vernichtet.

An der Spitze der reichen Bankrotteure steht Gary Winnick, Chef des Telekomkonzerns Global Crossing. Er nahm 512 Mio. $ ein, den Großteil durch den rechtzeitigen Verkauf von Aktien. Zu den Großverdienern gehörten so bekannte Pleitiers wie Kenneth Lay, ehemaliger Chief Executive Officer (CEO) des Energiekonzerns Enron, und sein Präsident Jeffrey Skilling. Lay verbuchte 247 Mio. $ auf seinem Konto, Skilling immerhin 89 Mio. $. Enron musste nach schweren Unregelmäßigkeiten in der Bilanz Insolvenz anmelden.

Es sind solche Zahlen, die den Chef der US-Notenbank, Alan Greenspan, zu dem Urteil bewogen, für Manager seien die Wege, ihre persönliche Gier auszudrücken, um vieles breiter geworden.

Verschärfte Gesetze

Immer neue Skandale zwangen US-Präsident George W. Bush und den Kongress letztlich dazu, die Gesetze zur Unternehmenskontrolle in den USA zu verschärfen. Bush unterzeichnete am Dienstag das Gesetz gegen Unternehmensbetrug und Bilanzfälschungen. Die angedrohten Haftstrafen wurden auf 20 Jahre erhöht.

Die "New York Times" berichtete am Dienstag, Manager des ebenfalls des Bilanzbetrugs beschuldigten Telekom-Unternehmens Qwest hätten zwischen 1999 und 2001 rund 500 Mio. $ beim Verkauf von Aktien des Unternehmens verdient. Das Unternehmen hatte zugegeben, in dieser Zeit mehr als 1 Mrd. $ an Umsätzen falsch verbucht zu haben.


Unter anderem soll der frühere Qwest-Chef Joseph P. Nacchio, der vor einem Monat zum Rücktritt gezwungen worden war, 227 Mio. $ erlöst haben. Gegen das Unternehmen laufen Untersuchungen der Börsenaufsicht SEC und des Justizministeriums.


Der FT-Studie zufolge verdienten von den 208 überprüften Managern 52 mehr als 10 Mio. $, 31 mehr als 25 Mio. $, 16 mehr als 50 Mio. $ und acht über 100 Mio. $.


Gewinne aus Aktienoptionen

Die Gesamtsumme von 3,3 Mrd. $ setzt sich nur zu einem geringen Teil aus Gehältern zusammen. Allein 2,9 Mrd. $ wurden durch den zeitigen Verkauf von Aktien jener Unternehmen eingenommen, die oft nur wenig später Pleite gingen. Mehr als 825 Mio. $ lassen sich als Gewinne aus Aktienoptionen identifizieren. Typischerweise wurden die Optionen an einem bestimmten Tag eingelöst und sofort zu Geld gemacht.


Die Gehälter der 208 Manager machten lediglich 155 Mio. $ aus. Dazu kamen 242 Mio. $ an Boni, Abfindungen und Darlehen zu Sonderkonditionen.


Bernie Ebbers, ehemals Chef von Worldcom und damit des größten Pleiteunternehmens in der US-Geschichte, erhielt im September 2000 eine Sonderzahlung von 10 Mio. $ unter der Bedingung, dass er sich für zumindest zwei weitere Jahre verpflichtete. Ebbers musste zwar im Mai dieses Jahres zurücktreten. Wie aus dem Unternehmen verlautete, gibt es aber derzeit keinerlei Absichten, die Sonderzahlung zurückzufordern.


Die FT-Studie bezieht sich für 181 Manager auf die Angaben in den Firmenberichten. Bei den übrigen 27 wurden die Aktienverkäufe im Wert von mindestens 1 Mio. $ im Untersuchungszeitraum berücksichtigt.


Lebensversicherungen, Krankenversicherungen, die Erlaubnis für den privaten Gebrauch von Firmenflugzeugen oder ähnliche Sondervergünstigungen sind in der FT-Untersuchung nicht enthalten. In den meisten Fällen erhielten die Manager ihre Millionen als Erfolgszahlungen. Wie die Beispiele der Bankrottbarone zeigen, lohnt sich in vielen Fällen aber auch das Scheitern."

quelle: www.ftd.de

in diesem sinne



3,3 mrd. dollar für pleitemanager Hörny
Hörny:

up o.T.

 
31.07.02 10:46
#2
3,3 mrd. dollar für pleitemanager TD714788
TD714788:

@neo

 
31.07.02 11:06
#3
Wenn ich mir Deine Postingübersicht der letzten Tage so angucke kann ich nur folgendes sagen:

Guess who's back
Back again
neo's back
Tell a friend
Guess who's back, guess who's back, guess who's back, guess who's back
guess who's back, guess who's back, guess who's back.. {*neo hums*}

[Verse One: neo]
I've created a monster, cause nobody wants to see Mr.Andersson no more
They want neo, I'm chopped liver (huh?)
Well if you want neo, this is what I'll give ya

...

Willkommen zurück am Board.

Grüsse,
Tyler Durdan

3,3 mrd. dollar für pleitemanager vega2000
vega2000:

Ausbruch

 
31.07.02 11:12
#4
Der Mann stieg auf den Stuhl und ballte die Faust. "Es ist doch nicht zu glauben", sagte er. "Wir gehen täglich durch das Leben doch das wesentliche bleibt uns verborgen. Was macht das Leben denn lebenswert? Die Geldgier? Das Streben nach Macht? Täglich tun Millionen von Menschen getrieben durch die Konsumgesellschaft Dinge, die Ihnen nicht gefallen, machen Jobs, bloß weil sie damit mehr Geld verdienen als andere. Um sich damit einen Lebensstandard zu sichern, doch merken sie nicht, wie nicht sie das Geld und Ihr Leben beherrschen, sondern, wie das Geld Ihr Leben dominiert. Wie das Streben nach gesellschaftlicher Anerkennung sie zu Marionetten des Mammons machen. Geld regiert die Welt, sagt man und das ist es was stimmt. Wir alle sitzen nur hier um der Wirklichkeit zu entfliehen."
Die fünf Männer, die bis jetzt regungslos an der Theke saßen, drehten sich zu dem Sprecher um und murmelten protestierend. "Um der Welt wie sie draußen an uns vorbeizieht ein wenig Freude und Genugtuung zu entlocken. Hier können wir ein Mal der Chef sein." "Hier bin nur ich der Chef!" rief der Mann hinter der Theke laut. Die Anwesenden lachten. Nur der Mann auf dem Stuhl blieb ganz ernst. Er wollte das hier zu Ende bringen. Ein Mal aufstehen und der Welt zeigen, dass sie nicht die ganze Zeit auf ihm rumhacken kann. Er wartete das Gelächter ab und setzte erneut an. "Hier behandelt man uns wie Gäste, wie Freunde, ja wie Menschen. Das ist es, was wir hier suchen!" Einige nickten. "Doch warum können wir uns draußen in der Wirklichkeit nicht auch behaupten? Warum behandelt man uns draußen nicht auch wie Menschen? Wie Freunde? Warum sind wir draußen nur der Arbeiter von Maschine 15 oder der Hausmeister oder der Typ hinter dem PC? Wir müssen aufhören mit dem ständigen Streben nach Luxus, nach Geld, nach Macht. Wir müssen etwas tun. Wenn uns danach ist Hausmeister zu sein und nicht Maschinenbauer, warum verdammt noch mal werden wir dann nicht Hausmeister? Wenn uns danach ist zu hüpfen und zu springen, wie ein kleiner Junge, warum tun wir es dann nicht? Yeppeh..." stieß er einen Schrei aus. "...mir war gerade danach", fuhr er fort. "Ich hab das getan wonach mir gerade war, denn ich spürte einen Freudenschrei in mir auflodern und ich hab ihn herausgelassen, weil mir danach war. Wir müssen tun wonach uns der Sinn steht, denn wir haben nur ein Leben. Was nützt es uns, wenn wir einen Spitzenjob haben, Überstunden machen, eine Menge Geld verdienen und uns die Frau mit 45 doch wegläuft, weil wir keine Zeit für sie und die zwei Kinder haben? Was nützt uns Einfluss und Macht, wenn wir doch eigentlich nach Island wollen, allerdings keine Zeit haben dorthin zu fliegen? Sagt mir was nützt sie uns, die Gier nach Erfolg? Ich sage, lasst uns trinken, auf den freien Willen und auf unser Leben, was wir selbst in der Hand haben!! Prost!" Erhob sein Glas und hielt es hoch. Die anderen Gäste nahmen auch ihre Gläser hoch und prosteten jubelnd dem Mann auf dem Stuhl zu.
Er stieg vom Stuhl. "Ich werde jetzt gehen und meine Träume wahr werden lassen!" Wieder schallte Jubel durch die Kneipe. Er nahm seinen Mantel ging zur Theke und wollte zahlen, doch der Wirt winkte ab. Unter Applaus und Schulterklopfen verließ er die Gaststätte. Draußen zögerte er. Er harrte einige Minuten aus und ging dann langsam zu seinem Auto und fuhr nach Hause, denn immerhin war es ja schon halb neun und er musste ja morgen früh raus um zur Arbeit zu fahren.
Am nächsten Morgen stand er um Punkt sechs auf. Ging ins Bad, streifte seinen Pyjama vom Körper, duschte und sang dabei "Leaving on a Jetplane" in schiefen Tönen. So wie er es jeden Morgen seit etlichen Jahren tat. Danach ging er zum Frühstückstisch. Aß ein paar Happen, blätterte in der Morgenzeitung und verabschiedete sich dann von seinen beiden Kindern und seiner Frau, die ihm noch die Krawatte richtete. ER ging zu seinem Auto und fuhr ins Büro. Vorbei am Empfang, immer freundlich Grüßend bis zu seinem Zimmer. Dort stellte er die Aktentasche ab, setzte sich auf seinen Stuhl und zögerte einen Moment. Er stellte sich auf seinen Bürostuhl ballte die Faust und lächelte. Danach setzte er sich wieder und schaltete den PC an... sein Lächeln war verflogen. Er hatte seinen Ausbruch gehabt, wenn auch nur von kurzer Dauer!
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3,3 mrd. dollar für pleitemanager neo andersson
neo andersson:

also eminem habe ich erkannt tyler,

 
31.07.02 11:29
#5
aber diese leicht deprimierende geschichte von vega2000 kenne ich nur in abgewandelter form aus einem walter moers comic.

oder um es mit den worten der fanta vier zu sagen:

das hier geht an alle ungeduldigen,
ich muss mich noch entschuldigen,
wegen dem mangel an gelegenheiten mich zu huldigen,
vergesst alle,
die hippen kultigen fants     ( <- alter ostfriesischer slang für klopsköppe)
die und deren fans sind die wahren schuldigen,
für die misere, dass die ehre guter postingexistens leider im mittelmass versingt,
weils zuwenig davon gibt.

doch keine angst,
ich kümmer mich darum,
zertrümmer diesen trend,
sobald einer von euch jüngern meinen namen nennt.

:-))

tja, meine minderwertigkeitskomplexe überspiele ich auch weiterhin mit übertrieben zur schau gestellter selbstbeweihräucherung :-).
eigentlich könnten die fantas mal wieder ne platte machen...

und wieso steigen die verdammten versicherungsaktien jetzt schon? viel zu früh, die dinger sind immer noch zu teuer. hugh.

in diesem sinne
3,3 mrd. dollar für pleitemanager TD714788
TD714788:

Vertipper oder Absicht ?

 
31.07.02 11:52
#6
für die misere, dass die ehre guter postingexistens leider im mittelmass versingt

Sollten demnächst mal ein Treffen in HH in Angriff nehmen, mit Levke, Fluffy und den alten Haudegen aus Mr.Wong-Zeiten. Es gibt sicher einiges zu erzählen.

Grüsse,
Tyler Durdan

3,3 mrd. dollar für pleitemanager neo andersson
neo andersson:

da war ich mir bei den fanta's nie so sicher

 
31.07.02 12:00
#7
die sind doch mit wortspielen immer ganz vorne dabei.
im original ist es glaube ich " das die ehre guter sprechgesangsmusik leider im mittelmass versingt".

das ist meine rechtfertigung für für den titanischen ( man beachten gleich wieder das nächste wortspiel : titanisch - titanic - versinken - versingen - titanic - song von falco ) vertipper.

bei einem treffen in hamburg bin ich natürlich dabei. mach ruhig mal ein paar terminvorläge.

in diesem sinne
3,3 mrd. dollar für pleitemanager TD714788
TD714788:

Ich denke Du hast Recht

 
31.07.02 12:05
#8
Ich werde mir mal wieder ein paar Fanta Vier Songs runterladen. Ich ertrag deutschen Hip Hop immer nur Schubweise. Es wäre dann wieder soweit.

Bezüglich eines Treffens:

Ich habe von Montag-Mittwoch und Sonntags Zeit für Treffen. Fluffy kommt so in 2 Wochen aus dem Urlaub zurück und Levke ist (glaube ich) auch noch im Urlaub.
Entweder sollten wir Anfang September oder Anfang November avisieren.

Grüsse,
Tyler Durdan

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3,3 mrd. dollar für pleitemanager BizzBabe
BizzBabe:

nehmt ihr mich mit?

 
31.07.02 13:36
#9
Ich liebe die Schiffe, das Meer und den Hafen,  
Un ich liebe es, nach 'ner Party breit am Elbstrand einzuschlafen.  
Ich bin ein Hamburger Jung und ich komm voll in Schwung,  
Wenn ich huepf' und spring und von Hamburg sing.  
Samstagabend - 'n Kööm und 'n kühles Blondes  
Und auf die Schnelle noch 'ne Fischfrikadelle   . . .


:o) Bizzi

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3,3 mrd. dollar für pleitemanager neo andersson
neo andersson:

wer fettes brot zitiert ist immer willkommen,

 
31.07.02 14:47
#10

bizzbabe :-)

auch wenn bei diesem song noch der tobi und das bo rumgewerkelt haben.

anfang september geht bei mir leider nicht, anfang november habe ich auf jeden fall zeit. was spricht gegen oktober ?

in diesem sinne
3,3 mrd. dollar für pleitemanager BizzBabe
BizzBabe:

Mir ist es recht! (mir ist ja sowieso alles recht)

 
31.07.02 15:26
#11
 
3,3 mrd. dollar für pleitemanager TD714788

Uuuups

 
#12
Gegen den Oktober spricht gar nichts, den hatte ich schlicht vergessen. Habe kurz gedacht der November folgt auf den September, peinlich. Also ich meinte Anfang Oktober. Würde mir auch gut passen. Anfang November zwar auch, ist aber noch lang hin.

Oha. Sonnenstich !

Grüsse,
Tyler Durdan



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