|
"Der Iran hat den USA nach Medienberichten einen neuen Vorschlag zur Wiederaufnahme der Verhandlungen über ein mögliches Ende des Krieges vorgelegt.
Über Vermittler sei der US-Regierung ein Plan vorgelegt worden, wonach die Straße von Hormus nach sieben Tagen wieder geöffnet werden könne, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt seien, sagte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi laut der "New York Times" und der "Financial Times" am Rande der laufenden UN-Woche in New York vor Journalisten.
Der Plan könne sofort nach Zustimmung Washingtons umgesetzt werden, sagte Araghtschi demnach. Auf welche Bedingungen er sich bei seinen Äußerungen bezogen haben soll, blieb offen. Araghtschi verwies aber angeblich auf das bereits im Juni vereinbarte Rahmenabkommen, das eigentlich auf die Öffnung der Meerenge hinwirken sollte. Angesichts fortdauernder Spannungen fiel die Vereinbarung aber schnell in sich zusammen.
In der Vergangenheit hatte die Führung in Teheran unter anderem verlangt, dass die USA eingefrorene iranische Vermögenswerte freigeben, den Krieg an allen Fronten beenden und ihre Blockade iranischer Häfen und Schiffe aufheben. Zudem forderte die Islamische Republik, dass sich Washington nicht in die inneren Angelegenheiten des Landes einmischt.
Auf Nachfrage zu dem angeblichen Verhandlungsangebot der Iraner hieß es aus dem Weißen Haus bloß: "Wir führen über die Vermittler positive und konstruktive Gespräche."
Im Rahmen der laufenden UN-Generalversammlung in New York hatte es zuletzt wieder diplomatische Kontakte zwischen beiden Seiten gegeben - wenn auch weiterhin nur über Vermittler. Zugleich schlugen US-Präsident Donald Trump und der iranische Präsident Massud Peseschkian in ihren Reden vor den Vereinten Nationen scharfe Töne an und machten sich gegenseitig Vorwürfe.
Hinter den Kulissen laufen dennoch Bemühungen um einen Ausweg aus dem festgefahrenen Konflikt. Sieben Monate nach Kriegsbeginn steht der Iran unter erheblichem militärischem und wirtschaftlichem Druck, doch auch den USA und Trumps Regierung machen die Kriegsfolgen schwer zu schaffen. Vor allem die weiterhin extrem eingeschränkte Schifffahrt durch die Straße von Hormus, der daraus resultierende Ölpreisanstieg und die horrenden Kriegskosten sind für Trump vor den US-Parlamentswahlen am 3. November zur Hypothek geworden.
Nach der Einschränkung zahlreicher Flugverbindungen durch US-Sanktionen hat der Iran seinen Nachbarstaaten gedroht. "Entweder ist das Fliegen in der Region für alle frei oder für niemanden", schrieb Mohammed Mochber, Berater des obersten Führers, auf der Plattform X. Die Kooperation mit den USA bei der "Umsetzung feindseliger Maßnahmen" werde dem iranischen Volk im Gedächtnis bleiben. Seine Drohung ließ Mochber darüber hinaus unkonkret.
Irans internationaler Luftverkehr ist nach neuen US-Sanktionen weitgehend isoliert. Mehrere Staaten haben inzwischen ihre Kooperation mit iranischen Airlines eingestellt oder verweigern gar die Erlaubnis, den Luftraum zu nutzen. Ab dem Hauptstadtflughafen Imam-Chomenei in Teheran fliegen nur noch wenige iranische Airlines nach Russland, China oder die Türkei.
Insbesondere Istanbul gilt als wichtigstes Drehkreuz für Reisende, die in oder aus dem Land nach Europa und die USA fliegen wollen. Fluggäste hatten dort zuletzt über Unsicherheit und Chaos an den Schaltern iranischer Airlines berichtet. Die wichtigste und modernste private Fluggesellschaft des Irans, Mahan Air, musste ihre Türkei-Verbindungen bereits einstellen.
US-Finanzminister Scott Bessent hatte am Montag in einem Interview weiteren Druck auf den iranischen Luftfahrtsektor angekündigt. Dafür würden Drittstaaten unter Druck gesetzt. Er drohte Ländern mit dem Ausschluss aus dem US-Dollarsystem, sollten sie iranische Airlines mit Treibstoff versorgen, Landedienste bereitstellen oder Tickets für sie verkaufen."
Quelle: Entspannung an der Öl-Front? Teheran signalisiert Öffnung der Seestraße
Für viele Anleger kann die Zahlung einer Dividende ein Kaufgrund für die Aktie eines Unternehmens darstellen. So gibt es einige börsennotierte Konzerne, die für ihre konstante Ausschüttung von Dividenden bekannt sind. Sogenannte Dividenden-Aristokraten, die ihre Dividende über mindestens 25 Jahre hinweg kontinuierlich erhöht haben, sind etwa Coca-Cola, Eli Lilly und McDonald’s.
In Deutschland sind Anleger in der Regel für die Ausschüttung einer Dividende berechtigt, wenn sie am Tag der Hauptversammlung, auf der diese beschlossen wird, über Anteile des Unternehmens verfügen. Den ersten Börsentag nach der Hauptversammlung nennt man dann Ex-Tag, wie "CAPinside" erklärte. Steigen Investoren erst an diesem Tag in das Unternehmen ein, haben sie keinen Anspruch mehr auf die beschlossenen Dividenden. Bis die Dividende dann aber tatsächlich ausgezahlt wird, dauert es in der Regel noch mindestens einige Tage. Dann wird die Aktie ex Dividende gehandelt, also mit Abzug des Dividendenbetrags. Optisch steht das Papier dann unter Druck.
Etwas anders läuft es in den USA ab, so CAPinside weiter. Der Unternehmensvorstand legt ein "Record Date" für die Dividendenberechtigung fest. Alle Aktionäre, die an diesem Tag über Aktien des Unternehmens verfügten, sind dann zum Erhalt der Dividende berechtigt, die in der Regel einige Tage nach dem Stichtag ausgezahlt wird. Der Ex-Tag ist dann in diesem Fall der letzte Geschäftstag vor dem Record Date.
Einigen Anlegern ist ein Engagement in ein börsennotiertes Unternehmen mit Dividendenzahlung jedoch nicht genug, wie die Handelsstrategie Dividenden-Hopping zeigt. Darunter versteht man den Kauf von Aktien vor dem Ex-Tag und dem anschließenden Verkauf, um die Zahlung einzustreichen.
Zunächst sollten Anleger, die Dividenden-Hopping betreiben wollen, die entsprechenden Dividendenaktien sichten. Kurz vor der Hauptversammlung wandern die Titel dann auch tatsächlich ins Depot. Anschließend sollte man die Gutschrift der Dividende abwarten, ehe man sich wieder von den Anteilen trennt.
Doch lohnt sich die Dividenden-Strategie? CAPinside zufolge hält das Vorgehen einige Fallstricke bereit, schließlich handelt es sich dabei letztendlich um eine Umschichtung von Aktien zu Bargeldbeständen. Ein großer Nachteil ist, dass involvierte Anleger zwar die Dividendenzahlung erhalten, diese aber am ex Dividende-Handelstag vom Kurs abgezogen wird. Ein tatsächlicher Vorteil ergibt sich damit in der Regel nicht, wie auch "BNF" schrieb. Klammert man börsentägliche Kursgewinne und -verluste im Haltezeitraum aus, kommen Dividenden-Hopper in etwa bei null heraus.
Dazu kommen außerdem, je nach Broker, Transaktionskosten für die Käufe und Verkäufe. Daher sollten sich Anleger gut überlegen, ob sich diese Strategie für sie als tatsächlich lukrativ gestalten könnte.
Besondere Brisanz erhält die Strategie außerdem unter Berücksichtigung der Versteuerung, wie das "Manager Magazin" erklärte. Dividendenzahlungen sind in Deutschland von der Kapitalertragssteuer betroffen, die 25 Prozent beträgt. Eventuell komme auch die Kirchensteuer hinzu. Kursgewinne werden dann erst zum Verkaufszeitpunkt versteuert. CAPinside zufolge könnten diese unterschiedlichen Zeitpunkte vor allem bei größeren Portfolios spürbare Folgen aufweisen. Zusätzlicher bürokratischer Aufwand ergibt sich bei der Versteuerung von Dividendenzahlungen von ausländischen Unternehmen.
Dem Manager Magazin zufolge könne es sich für Dividenden-Hopper eher lohnen, die Aktien kurz nach der Dividendenzahlung zu kaufen und diese so lange zu halten, bis sich das Verhältnis von Kurs und voraussichtlicher Dividende auf einem profitablen Niveau befinde.
BNF rät eher zu einer langfristigen Dividendenstrategie statt des Dividenden-Hoppings. Investoren legen ihren Fokus hier auf Aktien von Unternehmen, die starke Dividenden zahlen und halten diese über einen längeren Zeitraum. Statt kurzfristiger Gewinne haben Anleger hier vor allem langfristige und regelmäßige Auszahlungen im Blick.
Wer sich dividendenstarke Titel nicht selbst zusammenklauben will, kann auch auf einen entsprechenden ETF zurückgreifen, der etwa nicht den Kurs eines Index, sondern dessen Performance abbildet. So sind Dividenden in diese ETFs bereits miteinberechnet, Abschläge werden damit jedoch abgefedert. Doch auch bei diesen Anlagevehikeln ist Vorsicht geboten, wie Investor und Publizist Christian W. Röhl gegenüber "Das Investment" erklärte. "Dividendenrenditen sagen nichts über die Qualität von Unternehmen", warnte der Experte. Deswegen sollten Anleger bei Dividendentiteln nicht einfach blind zugreifen oder sich von Dividenden-ETFs locken lassen. "Auch bei ETFs zählt nicht die Verpackung, sondern der Inhalt. Deshalb hineinschauen, was drin ist und ob das zum sonstigen Portfolio passt." "
Quelle: Von Dividende zu Divdende: "Dividenden-Hopping" - der Schlüssel zum schnellen Reichtum?
Mögliche Tagesspanne: 25.290 bis 25.620
An seine bemerkenswerte 2025er-Rallye hat der DAX im Januar 2026 mit einem neuen lokalen Hoch angeknüpft. Danach ist der Kurs in eine seitwärts laufende Korrekturphase übergegangen. Diese wurde im März kurzfristig nach unten verlassen, wobei der Kurs das letzte lokale Tief bei 21.863 Punkten setzte. Dort konnte der Markt den Verkaufsdruck abfangen und in eine Erholungsbewegung drehen.
Seit April hat der Kurs eine neue Aufwärtstrendstruktur etabliert. Mit dem Start in den Juli ergab sich eine dynamische Reaktion, die ausreichte, um das Januarhoch herauszunehmen. Nach einem Pullback an das Vorjahreshoch setzte der Markt in einer Ausbruchsbewegung neue Höchstwerte, woraus Ende August das Allzeithoch bei 26.618 Punkten resultierte.
An diesem Hoch drehte der Kurs jedoch und gab Gewinnmitnahmen nach, die im weiteren Verlauf das Juli-Hoch unter Druck setzten. Im Ringen um diesen Bereich konnte sich keine Unterstützung durchsetzen, woraufhin der Markt tiefer gefallen ist. In der vergangenen Woche wurde das Januarhoch umkämpft und am Ende nicht gehalten. Zum Start in die neue Woche bleibt am Montag abzuwarten, ob diese Marke vorerst den Deckel bildet.
Stundenchart: DAX Prognose heute & morgen (Chart: TradingView)
Nächste Widerstände: 25.507 | 25.783 = Vorwochenhoch | 25.900
Wichtige Unterstützungen: 25.164 = Vorwochentief | 24.771 "
Quelle: DAX Prognose heute, morgen, nächste Woche - Ausblick (2026)
01:50 – JP: Dienstleistungspreise (SPPI) August
01:50 – JP: Protokoll der geldpolitischen Notenbanksitzung
16:30 – US: Dallas-Fed-Geschäftsindex September
Quartalszahlen: Turbon
Rocco, wie ist die vorbörsliche Tendenz?
Heute Seitwärts.
Wo siehst du die Widerstände?
Bei 25.460 + 25.510 + 25.550 + 25.555 + 25.800 + 25.860 Punkten.
Und wo liegen die Unterstützungen?
Bei 25.280 + 25.165 + 24.850 + 24.800 Punkten.
VDAX-New® Close:
16,88
DAX® Indikation:
25.430,40
DAX® Close:
25.408,64
Der DAX hat ein Doppeltop durch 25.914-x aktiviert und das Kursziel daraus bei 25.255 längst erreicht. Der DAX fiel letzte Woche, nach Ausbildung einer bärischen Flagge, die zwei Peaks an den alten verlassenen Sommertrend in Höhe von knapp 25.800 zeigte, planmäßig, also auf Ansage von 25.725/25.750 bis 25.173. Das war ein Superergebnis.
1) Der DAX scheitert heute zu Beginn oftmals am kleinen Widerstandsbereich 25.460/25.510 und fällt dann wahrscheinlich bis 25.280. 2) Der DAX hat ab 25.280 Anstiegschancen. 3) In der schwächsten Variante fällt der DAX heute bis 25.165/25.160, tiefer kaum. 4) In der stärksten Variante steigt der DAX heute bis 25.800/25.860, höher kaum.
Entwicklungen in der Vergangenheit sind kein Hinweis auf künftige Erträge und der Wert einer Investition in ein Finanzinstrument kann sowohl fallen als auch steigen. Investoren erlangen möglicherweise nicht ihren ursprünglich investierten Betrag zurück.
|
| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 62 | 7.128 | 2026-QV-GDAXi-DJ-GOLD-EURUSD-JPY | lo-sh | apunkt_de | 04.10.26 19:35 | |
| 29 | 3.895 | Banken & Finanzen in unserer Weltzone | lars_3 | youmake222 | 02.10.26 19:35 | |
| 2 | 1.383 | Daxi immer im up und down | bullbaer1 | bullbaer1 | 02.10.26 07:29 | |
| 196 | 313.747 | QV ultimate (unlimited) | erstdenkendannle. | Stenehag | 01.10.26 16:08 | |
| 328 | 314.829 | COMMERZBANK kaufen Kz. 28 € | semico | Highländer49 | 01.10.26 10:48 |