"Sonstige börsenrelevante News
Der Anstieg der Erzeugerpreise in der Eurozone hat sich etwas stärker abgeschwächt als erwartet. Wie die europäische Statistikbehörde Eurostat am Freitag mitteilte, erhöhten sich die Erzeugerpreise in der Industrie im November 2022 noch mit einer Jahresrate von 27,1 Prozent. Im Vormonat Oktober hatten die Erzeugerpreise noch um 30,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats gelegen. Die Volkswirte der Banken hatten für Oktober noch mit einem Anstieg der Erzeugerpreise auf Jahressicht von 27,5 Prozent gerechnet. (Ausführlicher Artikel: Erzeugerpreise steigen weniger schnell).
Im November 2022 sind die deutschen Exporte gegenüber Oktober 2022 kalender- und saisonbereinigt um 0,3 Prozent gesunken, wie das Statistische Bundesamt auf vorläufiger Basis mitgeteilt hat. Erwartet wurde hingegen ein Anstieg um 0,2 Prozent. Die Importe nahmen um 3,3 Prozent ab. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Ausfuhren um 13,3 Prozent und die Einfuhren um 14,7 Prozent. Der saisonbereinigte Handelsbilanzsaldo lag mit 10,8 Milliarden Dollar über den Erwartungen von 7,5 Milliarden Euro.
Der Einkaufsmanagerindex für den chinesischen Dienstleistungssektor von Caixin und S&P Global ist von 46,7 Punkten im November auf 48,0 Zähler im Dezember gestiegen, blieb damit aber unter der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Der Index berücksichtigt im Gegensatz zum offiziellen PMI auch kleinere Unternehmen. Der auf Daten der staatlichen Statistikbehörde basierende offizielle Einkaufsmanagerindex war von 46,7 Punkten auf 41,6 Zähler gesunken.
Im Kampf gegen die hohe Inflation will die US-Notenbank Fed die Zinsen weiter anheben. Die Mitglieder des Offenmarktausschusses gehen weiter davon aus, dass "fortlaufende Erhöhungen" angemessen seien, heißt es in dem am Mittwochabend veröffentlichten Protokoll zum letzten Zinsentscheid. Zinssenkungen, wie vom Markt derzeit für die zweite Jahreshälfte 2023 eingepreist, erteilte die Fed eine Absage. Keines der Mitglieder des Offenmarktausschusses gehe davon aus, dass es angemessen sein werde, die Zinsen noch 2023 wieder zu senken, heißt es im Protokoll. Zugleich wiesen Mitglieder des Offenmarktausschusses der Fed allerdings darauf hin, dass "Flexibilität und Optionalität" notwendig seien. (Ausführlicher Artikel: US-Notenbank signalisiert fortgesetzte Zinserhöhungen) "
Quelle: MorphoSys enttäuscht mit Prognose zu Monjuvi - Bund plant keine Erhöhung der Intel-Förderung | stock3