Danken möchte ich an dieser Stelle mal an alle für diese nützlichen Infos.
Lese gern eure Beiträge.
Heut mal ein Trade von mir.
SI 710 , TP mal schauen. SL 12788
|
"Der vom Beratungsunternehmen Sentix erhobene Konjunkturindikator fiel im September gegenüber dem Vormonat um 6,6 Punkte auf minus 31,8 Zähler, wie Sentix am Montag mitteilte. Das ist der tiefste Stand seit der Corona-Krise im Mai 2020. Sowohl die Konjunkturerwartungen als auch die Lagebewertung verdüsterten sich deutlich. „Die Verschlechterung der Konjunktur in der Eurozone trägt inzwischen historisch einmalige Züge“, kommentierte sentix. „Nie zuvor in der mehr als 20jährigen Historie, mit Ausnahme der Finanzkrise im Jahr 2008, war die Lagebeurteilung der Anleger zur Euroland-Konjunktur so schwach – und die Erwartungswerte gleichzeitig ebenfalls so niedrig“. Sehr wahrscheinlich habe bereits eine erhebliche, rezessive Entwicklung eingesetzt. „Die Lage ist schon schlecht, doch noch erblicken die Anleger kein nachhaltiges Licht am Ende des Tunnels. Die Realwirtschaft wird sich dieser Eintrübung kaum widersetzen."
Mit 48,9 Punkten nach 49,9 Zählern im Juli notierte der finale S&P Global Eurozone Composite Einkaufsmanagerindex im August nicht nur zum zweiten Mal hintereinander unter der Marke von 50 Punkten, ab der Wachstum angezeigt wird, er kennzeichnete auch einen leicht beschleunigten Wachstumsrückgang. Ausschlaggebend hierfür war laut S&P Global, dass die Industrieproduktion zum dritten Mal hintereinander und mit beschleunigter Rate zurückgefahren wurde, und der Servicesektor erstmals seit März 2021 geringfügige Geschäftseinbußen zu verzeichnen hatte. Wachstumsbremse Nummer eins war diesmal Deutschland, wo die Wirtschaft so stark schrumpfte wie zuletzt während der ersten Coronawelle. Rückläufig war die Wirtschaftsleistung ansonsten nur noch in Italien, hier notierte der Index zum zweiten Mal hintereinander unter der neutralen 50er Marke, wenngleich nur minimal. Zugelegt hat die Wirtschaftskraft in Frankreich, Spanien und Irland, allerdings mit den niedrigsten Steigerungsraten seit 17, 7 bzw. 18 Monaten."
"Die Geldentwertung in der Türkei nimmt weiter zu, allerdings verlangsamt sich die Geschwindigkeit. Die Jahresrate kletterte im August auf einen neuen 24-Jahres-Höchststand von 80,21 Prozent und blieb damit etwas hinter den Erwartungen des Marktes zurück.
Die Teuerung in der Türkei ist im Zeitraum seit September 2021, also seitdem die Zentralbank ihren Leitzins schrittweise um 500 Basispunkte auf 14 Prozent gesenkt hat, rasant angestiegen. Der Lockerungszyklus ist politisch gewollt, nur er bietet dem Inflationstrend zusätzlichen Rückenwind. Trotz der Warnungen, dass die Inflation hoch bleiben wird, senkte die Zentralbank in Ankara, die CBRT, die Zinsen im vergangenen Monat erneut - um weitere 100 Basispunkte auf 13 Prozent und begründete dies mit der sich abschwächenden Wirtschaft.
Am stärksten zogen die Preise den offiziellen Zahlen zufolge im August für Transport und Verkehr mit fast 117 Prozent an, Lebensmittel wurden um überdurchschnittliche 90 Prozent teurer. Im Monatsvergleich stiegen die Verbraucherpreise im August um 1,46 Prozent, wie das türkische Statistikamt (TUIK) weiter mitteilte. Der Erzeugerpreisindex stieg im Vergleich zum Vormonat um 2,41 Prozent, was einem Anstieg von 143,75 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Allerdings werden die amtlichen Daten schon lange mit großer Skepsis aufgenommen. Von Ökonomen und der Öffentlichkeit in der Türkei wird die Rate der Geldentwertung auf das Doppelte geschätzt. Meinungsumfragen zeigen, dass etwa 50 Prozent der Türken glauben, die Inflation sei weit höher als die offiziellen Daten. Der Stratege von BlueBay Asset Management, Tim Ash, hegt ebenso Zweifel. „Ich glaube nicht mehr an die offiziellen (TUIK-)Zahlen. Es sieht nach Fantasie und Wunschdenken aus. Wie kann man Wirtschaftspolitik betreiben, wenn man den grundlegenden Wirtschaftsdaten nicht trauen kann?" schrieb Ash in einem Kommentar.
Die Regierung in Ankara macht für die hohe Inflation vor allem den Preisschock auf den Energiemärkten verantwortlich. Allerdings war der Anstieg der Inflationsrate schon vorher zu beobachten. Für Ökonomen ist dafür die ultralockere Geldpolitik der von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan abhängigen Zentralbank verantwortlich. Dieser will die Wirtschaft mit niedrigen Zinsen ankurbeln und nimmt dafür die hohe Inflation in Kauf. Finanzminister Nureddin Nebati sagte, dass die Türkei ihren „Kampf gegen die Inflation fortsetzt, ohne die Investitionen und die Produktion zu stoppen", während die großen Volkswirtschaften der Welt sich um eine Rezession sorgen, während deren Inflationswerte ebenfalls zunehmen.
Laut den am Sonntag veröffentlichten Regierungsprognosen erwartet die Türkei, dass die Inflation bis zum Jahresende auf 65 Prozent zurückgeht. Die Landeswährung bleibt derweil schwach. Die Lira hat dieses Jahr zum Dollar bereits 27 Prozent an Wert verloren, so viel, wie keine andere Währung eines Schwellenlandes. Am Montag kostet ein Dollar 18,22 Lira, vor einem Jahr waren es noch 8,31 Lira gewesen".
USD/TRY
Chart auf Tradingplattform Guidants öffnen
Quelle: Inflation in der Türkei klettert über 80 Prozent, Lira taumelt | GodmodeTrader
|
| Wertung | Antworten | Thema | Verfasser | letzter Verfasser | letzter Beitrag | |
| 58 | 2.749 | 2026-QV-GDAXi-DJ-GOLD-EURUSD-JPY | lo-sh | voltaren | 08:55 | |
| 101 | 39.043 | QuoVadisDax - das Original - Nachfolgethread | MHurding | Absaufklausel | 27.03.26 23:12 | |
| 1.081 | Daxi immer im up und down | bullbaer1 | bullbaer1 | 27.03.26 13:52 | ||
| 52 | 1.311 | Die Links zu den Sternenkinder (DAX Spiel) Teil2 | BackhandSmash | BackhandSmash | 27.03.26 08:33 | |
| 196 | 313.721 | QV ultimate (unlimited) | erstdenkendannle. | ARIVA.DE | 25.03.26 16:00 |