Ich bin froh wenn hier auch neue Akteure etwas schreiben. Ich finde man sollte nicht sofort am ersten Tag einen User beurteilen. Das braucht schon ein wenig Zeit.
Ich fand die Beiträge von Stockpicker wirklich nicht so schlimm. Und selbst wenn Beiträge weniger hilfreich sind so helfen auch solche Beiträge dabei sich ein Sentimentbild zu machen.
Ansonsten : keine Änderung meiner Positionen: long im Euro (große Position), short DAX und Apple (normale Größen).
Die Stabilität des DAX ist weiter beeindruckend. Ein von mir geschätzter Stratege hatte dazu eine nachvollziehbare Begründung. Bisher konnte man als Europäer mit US-Anlagen zumindest noch von Währungsgewinnen profitieren, sodass das Gesamtergebnis gar nicht so katastrophal ist. Mit der Wende bei den Währungen entfällt dieser Vorteil und ein Teil des Geldes fliesst zurück an die europäischen Märkte.
Zudem sehen wir inzwischen eine Outperformance des Valuestils. Überraschend für mich, dass an den Märkten meistens Value gewinnt, deshalb auch der Erfolg von Buffet. Letztendlich hatten wir vor der ersten Tech-Bubble in 2000 einen Zeitraum von 30 Jahren mit Value-Outperformance. Nach dem Platzen der Tech-Bubble performte wiederum Value fast ein Jahrzehnt besser. In den letzten Jahren hatten wir dann wieder Growth-Jahre, die aber scheinbar schon wieder beendet sind. Viele neue Anleger an der Börse kennen nur Growth-Outperformance - wie vor 2000. Umso schlimmer werden so langsam die Schmerzen.
Der Stratege geht übrigens davon aus, dass die Lage an den Märkten am schlimmsten sein wird wenn die ersten Zinssenkungen erfolgen. Bis dahin vergeht noch viel Zeit und es ist noch ein ordentlicher Weg nach unten zu erwarten. Das läuft aber nicht linear, sondern in Stufen. Gegenbewegungen, die Tradern wehtun ,sind einzuplanen.