"Der Frühindikator der OECD deutet auf ein weiteres Wachstum hin. Wie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) mitteilte, stieg der Indikator im Juni um 0,25 Prozent auf 100,8 Punkte. Der der US-Indikator kletterte um 0,24 Prozent auf 100,7 Punkte.
Die EU wird ihre geplante Digitalsteuer vorerst auf Eis legen. Die Union beugte sich damit dem Druck der USA, eine Ankündigung zu verschieben, bis eine Einigung unter den G20-Ländern zustande kommt. Die EU habe beschlossen, die Arbeit an einem Vorschlag für eine Digitalsteuer bis Oktober auszusetzen, sagte der Sprecher laut Dow Jones Newswires. US-Finanzministerin Janet Yellen hatte am Wochenende ein Ende der europäischen Digitalsteuern gefordert, wenn die geplante globale Steuerreform umgesetzt werden soll.
Der derzeitige Optimismus gibt der deutschen Wirtschaft Auftrieb. Erstmals seit Beginn der Pandemie schauen die meisten Unternehmen richtig zuversichtlich auf das laufende Jahr, wie die neue IW-Konjunkturumfrage zeigt, für die im Juni rund 2.000 Unternehmen befragt wurden. 51 Prozent der Unternehmen rechnen demnach für das laufende Jahr mit einer höheren Produktion, nur 15 Prozent planen, weniger zu produzieren als im Vorjahr. Rund 42 Prozent wollen zudem mehr investieren. Etwa 43 Prozent der Unternehmen planen mit mehr Beschäftigen als im Krisenjahr 2020. „Im Vergleich zur Befragung im Frühjahr hat sich die Stimmung damit deutlich aufgehellt, die Optimisten dominieren inzwischen alle Kategorien“, kommentierte das IW Köln. Damit die Wirtschaft weiter Fahrt aufnehmen kann, muss eine hohe Impfgeschwindigkeit bestehen bleiben – ein neuer Lockdown wäre dagegen fatal. „Aktuell verliert die Pandemie ihren Schrecken“, sagt IW-Konjunkturchef Michael Grömling. „Allerdings wird es Jahre dauern, bis der Einbruch wieder ausgeglichen ist. Deshalb darf es in dieser fragilen Phase keine neuen Störungen geben.“ "
Quelle: EZB will geldpolitischen Ausblick ändern - CDU-Politiker Merz fordert Steuer-Entlastungen | GodmodeTrader