war es bei KO-Scheinen so, dass man auf die Emittentenseite geht und beim gekauften Schein ganz klare Hinweise bekommt. Bei mir war es früher so, dass ich darauf geachtet habe, dass die Scheine noch mit 1 Cent Gutschrift bei Erreichen der KO-schwelle im Depot mit Anrechnung im Options-Verlusttopf rausgebucht wurden. Dieser Weg ist zwar leidvoll, aber dann auch so von der Verrechnung völlig unkompliziert. Einfach bei dem Emittenten anrufen und der wird Dir darüber Auskunft erteilen. Beim Broker hat mir man früher gesagt, dass man noch verkaufen solle, um ganz sicher zu gehen. Damit möchte der Broker natürlich nochmals Ordergebühren kassieren, was völlige Geldverschwendung ist, da es vom Emittenten bereits klar geregelt ist.
Anregung: KO-Scheine benutzen, die einen großen Abstand zur KO-Schwelle haben, Stopp-Loss (SL) natürlich trotzdem setzen. Seitdem gibt es bei mir keinen KO mehr. Eine Niederlage durch SL ist schon ätzend, aber ein KO ist demütigend. Denk mal darüber nach, denn es tradet sich so von der Psyche auch viel entspannter, da Dein eingesetztes Kapital vielleicht durch SL reduziert werden kann, aber trotzdem noch größtenteils erhalten bleibt. Dadurch kümmert man sich nämlich auch mehr auf um das SL-Management, wo man so oder so dran arbeiten muss, um irgendwann konstant erfolgreich zu sein.
Kopf hoch, ich weiß noch, wie sich das anfühlt.Schwamm drüber, Strategie ändern und weitermachen.