Eigentlich sollte technische Vorkehrungen verhindern, dass im Falle eines Blitzeinschlags in die Flügel die Treibstofftanks explodieren. Dafür hatte Boeing vor acht Jahren bei der Erstzulassung der Boeing 787 alle Metallverschlüsse in den Flügeln mit Isolierkappen versehen und an diversen Stellen Kupferfolie verbaut. Diese sollten im Falle eines Blitzeinschlags die Spannungen zerstreuen.
Doch seit 2014 verzichtet Boeing auf die meisten der Isolierkappen. Sie waren dem amerikanischem Hersteller in der Produktion zu teuer, die Kappen verschlissen schnell, was den Wartungsaufwand und die Kosten für den Kunden erhöhte. Die amerikanische Luftaufsichtsbehörde FAA genehmigte die Maßnahme. Warum, ist bislang rätselhaft.
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