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München (GodmodeTrader.de) – Der Goldpreis setzt auch zum Wochenschluss seine dieswöchige Talfahrt vom am 27. Februar 2017 bei 1.263,98 US-Dollar je Feinunze erreichten Dreieinhalbmonatshoch fort und notierte bislang bei 1.225,62 US-Dollar pro Unze im Tief – ein Zweiwochntief.
Grund für die Verluste ist die Aussicht auf eine baldige US-Zinserhöhung. Nachdem in dieser Woche bereits mehrere hochrangige Vertreter der Federal Reserve Bank (Fed) kundgetan hatten, dass sie eine Zinserhöhung bereits bei dem nächsten US-Notenbanktreffen am 14./15. März befürworten, hatten die Futuresmärkte einen Zinsschritt weitgehend eingepreist, was dem US-Dollar zugutekam und im Gegenzug das zinslose Edelmetall Gold belastete.
Mit Spannung erwartet wird nun die heute Abend anstehende Rede der US-Notenbankchefin Janet Yellen, die bezüglich der in dieser Woche forcierten US-Zinsanhebungserwartungen sozusagen das „Schlusswort“ hat. Die Rede steht um 19:00 Uhr MEZ an.
Quelle: www.godmode-trader.de
Frankfurt (Godmode-Trader.de) - Gold ist stark in das Jahr 2017 gestartet. In den ersten beiden Monaten verteuerte sich Gold um 8 Prozent und verzeichnete Ende Februar mit gut 1.260 US-Dollar je Feinunze ein 3½ Monatshoch. Dass Gold zu Jahresbeginn steigt, ist nicht ungewöhnlich. Vor einem Jahr ging es mit dem Goldpreis noch bis Anfang Juli aufwärts. Vor drei Jahren setzte sich der Preisanstieg noch bis Mitte März fort. Laut Analysten der Commerzbank wurde der Preisanstieg in den letzten Jahren durch Zuflüsse in die Gold-ETFs befördert. Im ersten Quartal 2015 beliefen sich diese demnach auf 23 Tonnen, bis Ende Februar sogar auf fast 80 Tonnen, bevor im März Abflüsse einsetzten. Im ersten Quartal 2016 verzeichneten die Gold-ETFs Zuflüsse von fast 300 Tonnen, davon 250 Tonnen bis Ende Februar. Im laufenden Jahr sind den Gold-ETFs in den ersten beiden Monaten 55 Tonnen zugeflossen.
Was war der Auslöser für die jeweilige Goldpreisentwicklung zu Jahresbeginn? Anfang 2015 kam es zu Turbulenzen an den Finanzmärkten, der Aufgabe des Euro-Mindestkurses zum Schweizer Franken und der Ankündigung des Anleihekaufprogramms durch die EZB. 2016 später gab es erneut Turbulenzen an den Finanzmärkten ausgehend von China und dem Absturz der Rohstoffpreise. In diesem Jahr ist es laut der Commerzbank vor allem die politische Unsicherheit, welche die Anleger in den sicheren Hafen Gold fliehen lässt. Große Unsicherheiten gibt es mit Blick auf wichtige Wahlen vor allem in Europa. Es ist grundsätzlich zu erwarten, dass die politischen Störfeuer die Anleger dies- und jenseits des Atlantiks das ganze Jahr über beschäftigen werden. „Insofern ist es vorstellbar, dass sich das gängige Muster der letzten Jahre – Stärke im ersten Halbjahr, Schwäche im zweiten Halbjahr – dieses Jahr nicht wiederholt“, meint die Commerzbank. Sogar wieder gestiegene Fed-Zinserhöhungserwartungen belasteten den Goldpreis bisher kaum.
Quelle: www.gomode-trader.de
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