daher muss man sein Eisen schmieden, so lange es warm ist. Dabei sollte man sich nicht von den Pessimisten um eine weitere Kursverdoppelung in den nachsten drei Jahren bringen lassen - denn danach sint tatsächlich magerere Zeiten denkbar. Lasst Euch also nicht von Anbetern des Weltuntergangs um Eure Chancen bringen, denn Ihr könnt ja auch nichts dafür, dass einige nach dem Marsch durch die Institutionen sich in den Jahren 1999/2000 plötzlich reich genug fühlten, um in die von ihnen früher so verteufelten Aktien zu gehen. Wie das in 1999/2000 für die Neureichen am Neuen Markt ausging, wissen wir alle. Seit dieser Zeit sind sie wieder ärmer, fassen das Teufelszeug Aktie nicht mehr an - haben aber dafür ihren Seelenfrieden wieder, warten mit zusammen mit Karl Marx auf den Weltuntergang in der letzten finalen Krise und müllen die Aktienboards in aller Welt voll.
Wie ist aber nun die Realität? Die Bewertung im DAX ist derzeit aufgrund der starken Gewinnsteigerungen der letzten Jahre noch günstiger als in 2003, denn wir haben gerade einmal ein KGV von 13. Der historische Durchschnitt ist 17, sodass sich von hieraus schon ein DAX von über 10.000 rechtfertigen lässt. Hinzu kommt, dass dieser Schnitt von 17 auf einem durchschnittlichen Realzins basiert, der wesentlich höher war als der heutige - was weitere Kurssteigerungen rechtfertigt. Folglich ist schon heute der Fair Value des DAX eher bei 12.000 - und dass wir da noch nicht sind, hängt mit der nachwievor vorhandenen Risikoaversion zusammen, die sich sehr viel langsamer auflöst als früher - aber sie wird sich lösen.
Dass es ab 2011/12 dann auch einmal langsamer gehen könnte, schließe ich nicht aus - denn die einzige Welle, der ich eine gewisse Aussagekraft zubillige, sind nun einmal die Kodratieffs, die im Schnitt ca. 56 Jahre dauerten, wobei der Anstieg immer länger lief als der Abstieg. Legen wir den Beginn des jetzigen 5. Kondratieffs auf 1982 und nehmen einen Anstieg von 30 Jahren, dann würde im Jahr 2012 die Antriebskräfte erlahmen. Ich weiss nicht, ob bis dahin die beiden wichtigsten Antriebskräfte - Globalisierung und die Intensivierung der zwischenbetrieblichen Arbeitsteilung - bis dahin ausgereitzt sind, aber sie werden vermutlich schwächer.
Fazit: Ausstiege vor 2010 - vermutlich sogar später, da muss man die nächsten Jahre intensiv hinsichtlich der Wachstumfaktoren beobachten, bringen Anleger um fette die Jahre, von denen es in einem Menschenleben nur wenige gibt. Wenn man die verpasst, ist man arm dran.
Wie ist aber nun die Realität? Die Bewertung im DAX ist derzeit aufgrund der starken Gewinnsteigerungen der letzten Jahre noch günstiger als in 2003, denn wir haben gerade einmal ein KGV von 13. Der historische Durchschnitt ist 17, sodass sich von hieraus schon ein DAX von über 10.000 rechtfertigen lässt. Hinzu kommt, dass dieser Schnitt von 17 auf einem durchschnittlichen Realzins basiert, der wesentlich höher war als der heutige - was weitere Kurssteigerungen rechtfertigt. Folglich ist schon heute der Fair Value des DAX eher bei 12.000 - und dass wir da noch nicht sind, hängt mit der nachwievor vorhandenen Risikoaversion zusammen, die sich sehr viel langsamer auflöst als früher - aber sie wird sich lösen.
Dass es ab 2011/12 dann auch einmal langsamer gehen könnte, schließe ich nicht aus - denn die einzige Welle, der ich eine gewisse Aussagekraft zubillige, sind nun einmal die Kodratieffs, die im Schnitt ca. 56 Jahre dauerten, wobei der Anstieg immer länger lief als der Abstieg. Legen wir den Beginn des jetzigen 5. Kondratieffs auf 1982 und nehmen einen Anstieg von 30 Jahren, dann würde im Jahr 2012 die Antriebskräfte erlahmen. Ich weiss nicht, ob bis dahin die beiden wichtigsten Antriebskräfte - Globalisierung und die Intensivierung der zwischenbetrieblichen Arbeitsteilung - bis dahin ausgereitzt sind, aber sie werden vermutlich schwächer.
Fazit: Ausstiege vor 2010 - vermutlich sogar später, da muss man die nächsten Jahre intensiv hinsichtlich der Wachstumfaktoren beobachten, bringen Anleger um fette die Jahre, von denen es in einem Menschenleben nur wenige gibt. Wenn man die verpasst, ist man arm dran.