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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender DAX-Kurs | 5,00 | 10,00 | 15,00 | |
| Fallender DAX-Kurs | 5,00 | 10,00 | 14,98 | |
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bis zu 660%zulegen könnte
also 2 Euro statt 26 Cent
einfach unglaublich das solche extreme Diskrepanzen in diesem doch sehr ausftstrebendem Geschäftsfeld noch von Markinvestoren ununtedeckt geblieben sind
#18166 "...wenn man in Zeiten des Einnahmehöhenflugs dagegen auf KE's zugreifen müssen läuft etwas sehr falsch .. "
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Oder vielleicht sehr richtig?
Habe den Eindruck, daß du dich irgendwie emotional verrennst mit deinem ständigen Watzke-Bashing, weil du mit deinen Aktien offenbar Ansprüche gegenüber so einem Sportverein hattest wie gegenüber einem 08/15 Industriebetrieb. Nur ist ein Sportverein kein 08/15 Maschinenpark, wo alle Wettbewerber sich die mehr oder weniger gleichen Maschinen bestellen können zum produzieren und wo man z.B. 10% Gewinn p.a. macht und davon möglichst viel an Aktioäre ausschüttet. Gibt ja aus gutem Grund nur wenige Fußballclubs an der Börse. Viele Börsianer verstehen halt nicht, daß bei derartigen Vereinen der Substanzwert mehr im Fokus steht als der Ertragswert. Der hochgelobte FC Bayern hat z.B. letztes Jahr 528,7 Mio Euro Umsatz gemacht und dabei auch nur bescheidene 16,5 Mio Euro Gewinn nach Steuern erzielt. Also die Umsatzmarge ist da auch nur dünn, weil man eben seit Jahren in Steine und Beine investiert. Und die Beine werden immer teurer, weil z.B. in England extremes Geld vorhanden ist dank der deutlich höheren Fernsehgelder und der vielen Milliardäre die sich Fußballclubs als Spielzeug halten. Wenn Bayern einen Müller halten will, dann muß man eben auch inzwischen 15 Mio+x € p.a. zahlen, wenn der nicht auf die Insel soll. Nur mit Bier- und Bratwurstverkauf im Stadion schafft es ein BVB nicht einen Reus zu halten. Und so ein "kleiner Verein" im Süden Deutschlands hat also dreimal eine KE gemacht in den letzten 15 Jahren, weil sie ständig als Nobody erfolglos und finanzschwach immer nur hinten in der Tabelle standen? Und natürlich hat man Leute wie Götze und Lewa bestimmt gerne beim BVB ziehen lassen, weil sie nur gestört haben als man Meister wurde und ins CL Finale einzog, oder? Hat natürlich nichts damit zu tun, daß andere Konkurrenten mehr Geld hatten und so andere Gehaltsklassen bedienen können, oder? Also man kann sich auch mit Gewalt Scheuklappen aufsetzen und damit den Blick auf sich wandelnde Realitäten vermeiden die links und rechts vom BVB stattfinden.
Der Vorstand einer Fußball AG der nur gierigen und kurzfristig denkenen Kleinanlegern nach dem Mund redet und handelt und sich naiverweise nur auf schnellen Gewinn konzentrieren würde durch Verkauf von Tafelsilber (Ersatz durch Blech) und nicht langfristig die Wettbewerbsposition im Auge hat, der wird kein nachhaltig erfolgreiches Geschäftsmodell aufbauen können. Man kann seine Topspieler verkaufen und den Gewinn ausschütten und mit etwas Geld dafür mässigeren Ersatz kaufen. Dann freut man sich über eine einmalig hohe Divi, spielt aber ziemlich schnell dann dauerhaft keine CL mehr und wenn es dumm läuft auch keine EL mehr und die Merchandisingeinnahmen schrumpfen immer weiter. Dann kommt Bayern, Spanien oder England und kauft dir ständig weiter die Rosinen weg und man wird als Verein ein gesichtsloser Durchlauferhitzer der international angesichts der bestehenden 800 Pfund Gorilla wie ManU, Barca, Real, etc. nicht mehr wahrgenommen wird. Wer sich als Topverein dauerhaft oben halten will, der muß eigentlich möglichst jedes Jahr CL spielen, da einfach da das große Geld zu holen ist um seinen Luxus-Kader zu halten und sich international bekannter zu machen. Wenn man das nicht schafft, dann braucht man Alternativen mit irgendeinem betriebseigenen Großkonzern oder irgendeinen Oligarchen / Ölscheich, der mögliche Geldlöcher immer wieder schnell füllt und soviel Geld zusätzlich gibt, daß man trotzdem sogar weitere absolute Topspieler holen kann. Man sollte den BVB nicht isoliert betrachten, sondern auch das Wettbewerbsumfeld sehen. Mit Fußballromantik der 60er/70er Jahre kommt man da nicht weiter.
Der BVB stand vor dem Problem, daß man kein großes Festgeldkonto hatte als Puffer für Phasen ohne CL (bzw. internationalen Wettbewerb) oder um Topspieler zu halten, wenn Bayern&Co mit Scheinen wedeln. Und man hatte zudem noch erhebliche Restschulden für den damaligen Stadionbau, was auch die Möglichkeit in den Kader weiter zu investieren mitlimitierte. Gleichzeitig wurde die Konkurrenz immer finanzstärker. Bayern München hat mit 3 Kapitalerhöhungen ca. 270 Mio Euro eingenommen mit drei langjährigen strategischen Werbepartnern. Und nicht aus Not, weil es Bayern schlecht ging und man daher die KE benötigte, sondern im Gegenteil. Man wollte, daß es einem weiter wirtschaftlich / sportlich so gut geht und man den Abstand zum Rest der Liga damit noch weiter vergrößern kann, in der CL weiter oben angreifen kann und zudem auch das neue Stadion so vorzeitig ganz abgezahlt werden konnte. Wenn man also das o.k. findet was Hoeness da machte und auch den u.a. mit der KE finanzierten Erfolg der Bayern sieht, dann wäre es doch hochgradig albern es Watzke als Versagen vorzuwerfen, wenn er versuchte genau das Gleiche zu machen, damit man zum einen eben künftig nicht noch weiter hinter Bayern zurückfällt und man zum anderen bei der CL-Quali gegen Vereine künftig mithalten kann, wo z.B. VW unter Winterkorn bislang mal eben aus der VW-Portokasse hunderte von Mio. Euro in den VFL Wolfsburg steckte oder wo der Chemie&Pharma Gigant Bayer sich aus der Portokasse Bayer Leverkusen leisten kann oder wo Putins Oligarchenmafia mit Gazprom Schalke hochhält. Man sieht ja wie schwer es z.B. Gladbach hat ohne hauseigenen Konzern im Rücken oder ohne KE sich im oberen Bereich der Tabelle wirklich nachhaltig dichter ranzukämpfen. Mit den beiden KE ( wie bei Bayern platziert bei langjährigen Partnern = stabile Ankeraktionäre) hat man beim BVB das Stadion vorzeitig abgezahlt, hat nun eine hohe Cashreserve für Sondersituationen, man kann Geld zusätzlich in Leistungszentren für den Nachwuchs stecken und man kann nun Topspieler wie z.B. Reus oder Hummels halten, die einem Verein längerfristig eine prägendes Gesicht geben können wie z.B. bei Bayern Müller, Lahm etc.. Das ist zum einen sportlich wichtig, weil man dann ein eingespieltes Stammgerüst hat von Leistungsträgern, ist aber auch für die Vermarktung wichtig, da solche "Franchise Player" ( en.wikipedia.org/wiki/Franchise_player ) nötig sind, um sich auch international besser vermarkten zu können. Bei Barca denkt man weltweit sofort an Messi, bei Real an CR7, etc. . Also wer immer rumjammert wg. der KE und ständig gegen Watzke mosert, der sollte sich mal fragen wo der BVB heute stünde ohne die KE und wie der Kader dann in ein oder zwei Jahren aussehen würde. Dann würden wohl die gleichen Leute Watzke vorwerfen warum er denn damals nicht die Gunst der Stunde genutzt hat, als der BVB noch weit oben war, mittels KE Gelder aufzutreiben. Wo stünde denn die Aktie, wenn man keine KE hätte und künftig dann mehr als nur einmal am Stück die CL nicht geschafft würde und die Topspieler abwandern zu Vereinen mit mehr Perspektive? Dann lieber die "Kröte" mit der KE schlucken und dafür besser für die Zukunft gerüstet sein.
zur Erinnerung:
18.09.2001 - FC Bayern: Adidas steigt ein - www.spiegel.de/wirtschaft/...n-adidas-steigt-ein-a-157824.html
Mit 75 Millionen Euro will sich Adidas-Salomon in die neue FC Bayern München AG einkaufen. Adidas zeigen plane eine Beteiligung von zehn Prozent an der Aktiengesellschaft des Fußballvereins, hieß es in einer Mitteilung des weltweit zweitgrößten Sportartikelherstellers. Der Kauf soll den Angaben zufolge durch die Ausgabe neuer Aktien finanziert werden. Die Bayern-Manager wollen weitere strategische Partnerschaften eingehen. Gemeinsam mit dem TSV 1860 München will der Rekordmeister in München ein neues Fußballstadion bauen, dessen Kosten auf 400 Millionen Mark geschätzt werden.
26.11.2009 - Millionenvertrag: Audi wird Großaktionär beim FC Bayern München - www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/...uenchen-a-663738.html "...Der Autohersteller Audi erwirbt für rund 90 Millionen Euro einen Anteil von gut neun Prozent an dem Fußballverein. Mit Adidas ist bereits ein anderer Konzern Großaktionär beim deutschen Rekordmeister. Der Ingolstädter Autobauer erwirbt einen Anteil von 9,09 Prozent an dem Fußball-Bundesligisten. Audi wird damit neben Adidas der zweite außenstehende Aktionär der FC Bayern München AG, die mehrheitlich dem gleichnamigen Verein gehört.
11.02.2014 Nach Audi und Adidas - FCB: Megadeal mit der Allianz - www.spox.com/de/sport/fussball/bundesliga/...zahlt-bilanz.html "...Die Allianz AG erwirbt für eine Rekordsumme Anteile des FC Bayern München. Der Einstieg des Versicherungsriesen wird die Anteile von Adidas und Audi schrumpfen lassen, gleichzeitig sind die Münchner damit schuldenfrei. Im Zuge einer Kapitalerhöhung erwirbt die Allianz SE einen Anteil von 8,33 Prozent an der FC Bayern München AG. Für die erworbenen Aktien erhält die FC Bayern München AG 110 Mio. Euro. Nach adidas und AUDI ist die Allianz damit der dritte strategische Partner der FC Bayern München AG. Hauptanteilseigner bleibt satzungsgemäß der Verein, der FC Bayern München e.V. - mit 75% der Aktien. Hoeneß begeistert: "Wir alle sind sehr glücklich darüber, mit einem langjährigen Partner, der in der Welt des Sports zuhause ist, eine hohe Fußballaffinität hat und ein globales Unternehmen ist, die Zusammenarbeit auf ein völlig neues Fundament zu stellen". Es ist beabsichtigt, die 110 Mio. Euro, die der FC Bayern München für den Verkauf der Anteile erhält, für zwei wichtige Projekte des Klubs zu verwenden: für die Tilgung der Verbindlichkeiten der Allianz Arena in München - das Stadion des FC Bayern München wäre damit schuldenfrei - und für den geplanten Neubau des Jugend- und Nachwuchsbereichs in München. "Der FC Bayern München stellt damit ein weiteres Mal die Weichen für eine solide, wirtschaftlich gesicherte Zukunft des Klubs", versichert Jan-Christian Dreesen.
das heutzutage von allen Seiten durchfinanziert wird hat da als Alleinstellungsmerkmal die phänomenale Skalenvorteile bei Wachstum.
Denn bei Erfolge im operativen Geschäft fließen die Gelder Quasi von alleine (TV, Sponsoring). Das ist was wunderbares weil man beim Erfolg quasi von alleine eine erhebliche Marge-steigerung erreichen kann (bzw. an Nachhaltigkeit und Reserven arbeiten kann.
Natürlich muss man durchaus dafür sorgen dass man im Kerngeschäft vernünftig agiert und vor allem kein Sparfuchs sein sollte.
Derlei Fehlern wurden bei der BVB auch gemacht und deshalb spielen Götze und Lewa nun nicht mehr in Dortmund.. wenigstens wurde da um die 50 Mio. an Marktwerte verbrannt.
Die Dauerdeckelung der Aktie hatte letztendlich auch dazu geführt dass man 2014 30 Mio. neue Aktien weit unter fairen Wert verkaufen müsste.
Da wurden von Watzke c.s. locker 100 Mio. Euro an Unternehmenswerte im Sand gesetzt.
Und bei den Kosten..
Der Halbgott hat immer gelabert von den extrem günstigen Kader-kosten aber genau da hat Watzke nachdem er spätestens nach der Toprückrunde 2011/12 wissenmüssen dass er da gar nicht mehr sparen brauche weil die Einnahmen so was von alleine fließen werden. Es wurde 2012 komplett versäümt dass spitzenkader viel länger zu binden, und wenn doch daan über aberwitzig niedrig angesetze Ausstiegklauseln.
Dann hatte Watzek plötzlich im Sommer von 2013 nach der CL Finale (als fest stand was für Qualität im Kader war) den Wandel gemacht zu Geld-schmeißerei in allen Bereiche („wir werden angreifen“).
Und der sonstige Belegschaft lässt er (dass fing schon früher an) extremst in den Himmel wachsen. .. aber was bringen die an extra rein? Weshalb brauche der BVB in diesem Bereich so viel mehr Mitarbeiter als andere Spitzenvereine? Braucht man die um das Geld bei der UEFA ein zu fordern oder was??
Das schöne im Fußball (auch aus Sicht eines Anlegers) ist doch dass wie gesagt die Gelder von alleine fließen wenn der Kader auf dem Platz erfolgreich ist.
Als die Gesamtkostenquote so rasant zu steigen begann hatte ein Person im Forum dan den Fazit daraus gezogen und vorhergesagt dass man deswegen bald zu ein KE greifen werde. Und das bin ich gewesen, aber Niemand hatte mir damals geglaubt....
Immer nur weggucken, sich nichts zutrauen, so dass die Finanzverarscher ihr Unwesen auf Kosten vor allem Kleinanlegern treiben könne.
* Wenn sich hier die BVB-kenner sich nicht hinterfragen weshalb es sein konnte das noch während der unfassbare 2. Meisterschafsaison der fast schuldenfreie Borussia Dortmund, und mit diesen überragende jungen Kader, und dann noch in allen Bereiche eine extrem niedrige Kostenstruktur, trotzdem noch mal zum Börsenwert von ganze 100 Mio. Euro manipuliert worden ist.
* Sich auch nicht hinterfragen weshalb die zwei Langjährig BVB-Analysten Kränzle und Hein, nach meine Dokumentationsarbeiten zu deren extremen Einstufungssequenzen dann plötzlich als BVB-Analysten geschmissen haben...
Aber ich werde mich hier ab nun wieder zurück halten .. allerdings habe ich damit nur wider angefangen weil dieser Halbgott solche unerträgliche Lügen über Juve as Anlagemöglichkeit vebreitete, so tat als ob ich mich in meine Wahl schwachsinnig sei. Da zeigen die letzen Quartalsbilanzen doch was deutlich anderes.
Dass er auch bzg der BVB, vieles unausgewogenes schreibt, es oft fast scheint ob er allen voran 24 stunden am Tag da ist um in den Foren die Arbeit der IR-Abteilung schön zu reden, als Forumpolizist keine andere Meinungen akzeptiert usw., na das ist eure Angelegenheit.
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