”Tradingstrategien
JAF, Du hast einen Einstandskurs bei 5,20. Die Aktie ging runter bis 3,838. Du hast also die Verluste um weit über einen Euro laufen lassen. Falls Du 30 Cent im Gewinn bist, würdest Du realisieren wollen.
Deine Strategie geht also so: Verluste laufen lassen, Gewinne begrenzen
Wenn man überhaupt so eine Tradingstrategie verfolgt, müsste man es genau umgekehrt machen,
Verluste begrenzen, Gewinne laufen lassen.
So hätte ich es jedenfalls gemacht, wenn es mir ums Traden gegangen wäre. Ich habe aber in dem Sinne keine Tradingstrategie, weil ich im wesentlichen überhaupt nicht traden will. Ich glaube nicht, daß sich irgendjemand durch Traden einen nennenswerten Vorteil verschaffen kann. Ich habe eine Buy & Hold Strategie bis zur CL Reform 2024/25. Was bedeutete, daß ich bei sinkenden Aktienkursen nachgekauft hatte und bei dann weiter sinkenden Aktienkursen sogar extrem deutlich nachgekauft hatte.
Du sagst jetzt wiederholt, man wisse nicht, was die CL Reform bringen würde? Konkret kann man bei der jetzigen CL mit 6 Champions League Spielen sinnvoll planen. Durch die CL Reform werden es garantiert 10 Spiele, eine Steigerung von 66%. Wenn ich sage, die CL Reform bringt +70% Wachstum, dann ist das brutal konservativ, denn glaubt hier irgendjemand ernsthaft, daß Startprämie, Marktpool, Koeffizientenpool, Sponsoren undundund nur 4% steigen?
Die CL Reform bringt hochwahrscheinlich mit ganz weiten Abstand den größten Wachstumsimpuls der Firmengeschichte. Einzige Bedingung ist, daß man überhaupt dabei ist. Man braucht ansonsten kein einziges Spiel zu gewinnen, um diesen größten Wachstumsimpuls zu haben. Man kann Mindereinnahmen in allen anderen Geschäftsbereichen in Kauf nehmen, man könnte Solidaritätszahlungen an die Bundesliga in Kauf nehmen, am Ende wird es hochwahrscheinlich der größte Wachstumsimpuls aller Zeiten.
In so einer Situation willst Du direkt nach Corona für 5,50 verkaufen? Also Börsenkapitalisierung gut 600 Mio? Rechne doch einfach Kaderwert und Stadionwert zusammen, Wert der Marke BVB, übrige Immobilien undundund. Ein Aktienkurs von 5,50 bedeutet letztlich, Corona dauert bis zum St. Nimmerleinstag und die CL Reform fällt aus. Letzte Saison stand der Aktienkurs bei 0 Zuschauern im Hoch bei 6,90 und Du warst dabei. Die Logik Deiner Gedanken kann ich absolut nicht nachvollziehen, musst ja nicht den Optimismus der anderen teilen, darum geht es gar nicht."
Das war eines seiner Postings aus dem Jahr 2022 und hier folgt jetzt noch 2021:
”nachkaufen?
Das Fussballaktien Wikifolio hat aufgrund der automatischen Veräußerung der Bezugsrechte in Sachen BVB-Aktie/Kapitalerhöhung eine Cashgutschrift im Wikifolio erhalten, es wurden also tieferliegende Limits platziert. Zwei davon wurden bedient, mal sehen, ob noch günstigere Kurse kommen, hätte nix dagegen.
Ich sag das hier nur, weil hier ein Thema war, daß es niedrige Gebühren kosten würde, zu kaufen. Aber jeder Wikifolio Trade innerhalb des Wikifolios ist komplett umsonst und wenn das Wikifolio noch nicht mal Aktien verkaufen muss, um für mögliche Käufe Cash zu generieren, sondern direkt und umstandslos einen Barausgleich erhält, dann ist das natürlich ein Vorteil.
Daß diese vergleichsweise winzige Kapitalerhöhung nachhaltig Vertrauen zerstört hätte, glaube ich nicht. Der Verwässerungseffekt beträgz lediglich 30 Cent, wenn hier jeder Einzelne stattdesssen sogar statt 5,80 zu 4,70 kaufen kann, also mehr als einen Euro niedriger, dann hat jeder, der die Bezugsrechte wahrnimmt, letztlich keine wirkliche Verwässerung.
Diese sehr sehr niedrigen Aktienkurse können echte Vorteile bieten. richtige Verstimmung gibt es bei den Aktionären insbesondere dann, wenn nur ausgewählten Großinvestoren eine Kapitalerhöhung unter Ausschluss der Bezugsrechte für die übrigen angeboten wird. Das ist aber hier nicht der Fall, jeder hat die gleichen Chancen.
Bei der HV dürfte der Aktienkurs längst die 6 wieder überschritten haben, wenn es sportl einigermaßen normal laufen sollte. Wo dann der Leerverkäufer noch eindecken will, wird sich zeigen müssen. Es gab bei der BVB Aktie nie den Fall, daß Eindeckungen der Leerverkäufer nicht zu steigenden Aktienkursen geführt hatten."