du schreibst u.a.:
"...ist für mich sehr eindeutig, daß der Aktienkurs gedrückt wird und das die Kursentwicklung alles andere als normal erklärbar ist."
Es gibt aktuell keinen institutionellen Short mehr, der gemeldet wurde (Meldegrenze laut Bafin 0,1%), geschweige denn über der 0,5% Veröffentlichkeitsgrenze durch den Bundesanzeiger.
Laut Shortregister.com hat Voleon Capital Management Lp Ihre Shortposition am 4.2.2025 geschlossen ( 0,0 %). Marshall Wace Llp hat am 1.08.2024 Ihre Shortposition geschlossen (0,0%)
Quelle der BVB Shortpositionen in der Historie: https://shortregister.com/de/borussia-dortmund-bvb
Diese beiden Positionen stehen in der Historie nach wie vor noch, mit 0,49% im Bundesanzeiger, da alles was unter 0,5% passiert, nicht mehr veröffenlicht werden muss.
Für mich gibt es daher keinen Anhaltspunkt für ein „Deckeln“ durch einen dominanten Leerverkäufer. Das typische Muster bei gedeckelten Kursen ist: mindestens ein oder mehrere Shortseller mit > 1–2 % Netto-Short, oft über Wochen oder Monate.
Genau das liegt bei BVB nicht mehr vor.
Die „Leihaktivität“ wie bei iBorrowDesk sichtbar, kann noch auf Short-Aktivität im kleineren Maßstab (150.000 Stück) hinweisen, daher evtl. die sinkenden verfügbaren Aktien und moderater Borrow-Fee.
Aber diese Größenordnung reicht nicht, um den Kurs systematisch zu „deckeln“. Sie kann zwar möglicherweise kurzfristig bremsen, ist aber nicht vergleichbar mit Fällen wie Hugo Boss, HelloFresh, TUI etc., wo mehrere Prozent Short-Quote sichtbar sind.
Dies ist nur meine eigene Meinung.
Bis denne, vom David