”Schwarze Zahlen
Du bleibst also bei Deiner Aussage, dass der BVB auch ohne Transfers schwarze Zahlen schreiben würde? Muss ich erst die Zahlen aus den Geschäftsberichten bemühen?
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JAF 23, 21.08.25 16:38
bei dem Streit mit anonym123 in der Saison 2022/23 kam dieser extrem oft ins Forum und behauptete, BVB könne es sich absolut überhaupt nicht leisten, netto in den Kader zu investieren. Er unterstellte, BVB müsse deswegen eine Kapitalerhöhung machen, schon das nächste Quartal würde ein Minus von 40 Mio verursachen, usw. usw. usw.Mich wundert es extrem, daß nachdem alle Zahlen längst offengelegt wurden, wir mehrere Bilanzpressekonferenzen und HVs hatten und immer noch kein Erkenntnisfortschritt vorliegt.
In letzten Transfersommer hat BVB über 30 Mio netto in den Kader investiert, d.h. man hat deutlich mehr in Spieler investiert, als man eingenommen hat, siehe hier:
www.transfermarkt.de/borussia-dortmund/...detailpos=&w_s=
in diesem Transfersommer sieht die Bilanz ebenso extrem eindeutig aus, man hat viel mehr in Spieler ausgegeben, als man eingenommen hat. Die Einnahmen für Gittens werden im abgelaufenen Geschäftsjahr bis 30.6.2025 nicht bilanziert
www.transfermarkt.de/borussia-dortmund/...detailpos=&w_s=
BVB hat jahrelang keinen einzigen Euro Schulden auf den Kauf von Spielern oder die Finanzierung der Gehälter, wurde auf jeder Bilanzpressekonferenz erklärt.
BVB investiert jedes Jahr zweistellig ins Sachanlagevermögen und zahlt zusätzlich 6 Mio Dividende. Also insgesamt klar zweistellige Mio Ausgaben dafür.
bei sehr hohen Toptransfereinnahmen gibt es unter der Bedingung, daß die Personalkostenquote niedrig ist, immer einen hohen Nettogewinn, bei niedrigen Transfereinnahmen entsprechend niedriger. Das passiert trotz der vielen Ausgaben, völlig unabhängig von Kaderkosten, nur allein deswegen, weil BVB im operativem Geschäft profitabel ist und eben nicht abhängig von Einmaleffekten ist. und zwar gar nicht.
Wenn Du irgendwelche Transfereinnahmen hier relativieren willst und das anhand des Geschäftsberichts beweisen willst, suche die sehr wichtigen Posten Spielerberaterkosten und Handgelder raus und stelle diese in Beziehung zu den Käufen und Verkäufen von Spielern. Du kannst das natürlich auch machen, indem Du außerhalb des Geschäftsberichts suchst, die DFL veröffentlicht jedes Jahr die Spielerberaterkosten.
Spielerberaterkosten sinken gegen Null, wenn keine Spieler verkauft oder gekauft werden. Gekauft wird nur, wenn das Geld da ist, verkauft wird nie aus irgendeiner Not, eben weil BVB profitabel wirtschaftet.