Also für nicht wirklich überraschend diese Meldung, daß Watzke keine weitere Amtszeit anstrebt. Ich hatte damit sowieso gerechnet. Der Mann ist dann auch 65 Jahre. Wieviele Jahre soll der denn noch machen? Nochmal 5 Jahre? Der Posten fordert 7 Tage die Woche viel Kraft und Zeit. Und Watzke hat ja auch noch andere Verpflichtungen parallel. Ob sein eigenes Unternehmen oder den Posten bei der DFL, etc. Das Pensum steckt man ab einem gewissen Alter nicht mehr so leicht weg. Dann lieber gehen, wenn man noch gesund ist als irgendwann mal umkippen vor Überlastung. Bei so gut wieder jedem Börsenunternehmen scheiden doch die Spitzen in diesem Altersbereich aus. Watzke hat schon vor einigen Jahren durchklingen lassen, daß er nicht mehr so lange im Amt sein möchte und es möglichst dann einen größeren Gesamtwechsel geben sollte in 2022, wo dann auch parallel der Posten von Zork neubesetzt werden sollte. Allerdings kam dann Corona dazwischen und die großen Probleme dadurch mußten alle erstmal gestemmt werden. Entsprechend wollte Watzke in schwerer See nicht von Bord und hat weitergemacht.
BVB-Chef Watzke bleibt länger, deutlich länger- 29.03.2021
www.welt.de/sport/fussball/...t-laenger-deutlich-laenger.html "....Hans-Joachim Watzke ist seit 2005 Geschäftsführer von Borussia Dortmund
. Eigentlich wollte Hans-Joachim Watzke im Dezember 2022 nach 17 Jahren als Geschäftsführer von Borussia Dortmund aufhören. Nun bleibt er doch. Die
Pandemie sorgt für ein Umdenken. Die Vertragslaufzeit überrascht.In der größten Finanzkrise seit der spektakulären Rettung 2005 wollte Hans-Joachim Watzke nicht von Bord gehen. Wegen der Corona-Pandemie und ihrer Auswirkungen
verschiebt der Klubchef von Borussia Dortmund seinen für Ende 2022 vorgesehenen Ausstieg. Watzkes Rückzug vom
Rückzug hatte sich zuletzt angedeutet, etwas überraschend ist jedoch, dass der 61-Jährige nun gleich für drei weitere Jahre bis zum 31. Dezember 2025 unterschrieb.
„Ich kenne meine Verantwortung gegenüber diesem Verein sehr genau. Es ist völlig ausgeschlossen, dass ich in der größten Krise von Bord gehe“, hatte Watzke kürzlich im „Handelsblatt“ gesagt.... Sicher scheint derweil der
Abschied von Manager Michael Zorc im Sommer 2022.... „Es ist uns nach intensiven Gesprächen gelungen, Hans-Joachim
Watzke für weitere drei Jahre als Vorsitzenden der Geschäftsführung zu gewinnen“, sagte BVB-Präsident Reinhard Rauball und lobte das Geschäftsführertrio, das
„das Schiff in stürmischer See stabil auf Kurs“ halte...."
Jetzt ist Corona abgearbeitet und ein Nachfolger kann in ruhigeren Gewässern anfangen. Zudem ist auch Kehl inzwischen schon etwas eingearbeitet. Gibt also nicht gleich einen doppelten harten Bruch in der Führung. Watzke kann zudem noch helfen den Nachfolger in das Amt einzuarbeiten. Letztendlich ist nun die Frage wer Nachfolger wird. Man hat ja bei den Bayern gesehen, daß so ein Wechsel an der Spitze nicht immer glücklich verläuft. Und zudem sollte man möglichst jemanden für den Posten holen, der auch eine längere Zeit das Amt innehaben könnte und nicht schon nach Ende der ersten Amtszeit auch zu alt wird für den Job.