1&1 stoppt DSL-Flatrate


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Luki2:

1&1 stoppt DSL-Flatrate

 
20.11.01 19:43
1&1 stoppt DSL-Flatrate für Privatkunden

1&1, bisher neben AOL der einzige echte Konkurrent zur DSL-Flatrate von T-Online, steigt aus dem Flatrate-Geschäft mit Privatkunden faktisch aus. Das Unternehmen teilte seinen Resellern heute mit, dass der Tarif 1&1 Internet DSL-Flat (19,90 Euro/Monat) eingestellt wird. Ersetzt werde er durch DSL Private (16,90 Euro/Monat), einen zeitunabhängigen Tarif, bei dem ein Transfervolumen von fünf Gigabyte inbegriffen ist. Jedes weitere Megabyte schlägt dann mit 0,5 Eurocent zu Buche.

Eine echte Flatrate gibt es bei 1&1 zwar weiterhin, allerdings vorrangig für Geschäftskunden. DSL Business kostet 39,90 Euro pro Monat, also mehr als das Doppelte des bisherigen zeitunabhängigen Pauschaltarifs.

Die Flatrate-Kunden hätten wesentlich mehr Traffic verursacht, als in der Kalkulation vorgesehen, räumte Firmensprecher Michael Frenzel gegenüber heise online ein: "Die Flatrate funktioniert momentan in Deutschland so nicht. Das mussten wir uns eingestehen und haben schnell gehandelt". Allein in den letzten vier Wochen seien 27.000 neue Flatrate-Kunden hinzugekommen.

Demnächst bekommen alle 1&1-Flatrate-Kunden ein Schreiben, in dem ihnen die Vertragsänderung mitgeteilt wird. Wenn sie bisher durchschnittlich unter fünf Gigabyte Traffic pro Monat verursacht haben, werden sie in den Private-Tarif eingestuft. Laut Frenzel gilt das für etwa 90 Prozent der Privatkunden. Alle anderen kommen in die Geschäftskunden-Flatrate. Aufgrund der einseitigen Vertragsänderung haben die Kunden ein Sonderkündigungsrecht. (hob/c't)

Gefunden bei:
www.heise.de/newsticker/data/hob-20.11.01-000/
Antworten
Zick-Zock:

interesant!! o.T.

 
20.11.01 20:06
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vega2000:

Bei mir läuft die 100 Stunden-Rate von 1&1

 
20.11.01 21:26
für 30 Märker im Monat, -die gibts jetzt auch nicht mehr im Angebot.
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spucky:

arghhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh

 
20.11.01 21:28
luft hol

..........

arghhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh

nun schaffen die schon die dsl flats ab bevor ich überhaupt dsl hab  das is schon witzig lol  man deutschland is in sachen internet wirklich an schiss !!!!

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Luki2:

Wirbel um Ende der 1&1-Flatrate

 
07.12.01 00:48
Wirbel um Ende der 1&1-Flatrate

Um das Ende des auf DSL beruhenden Flatrate-Internetzugangs von 1&1 für Privatkunden gibt es weiter Wirbel: Einigen Kunden, die auf Erfüllung des Vertrags bestanden hatten, kappte der Provider heute kurzerhand den Zugang. Man habe diese Schreiben als einseitige Kündigung angesehen und sofort reagiert, gab das Unternehmen zur Begündung an.

Inzwischen gestand Firmensprecher Michael Frenzel gegenüber heise online zu: "Da haben wir einen Fehler gemacht." Zwei Support-Mitarbeiter hätten derartige Schreiben der Kunden "etwas streng" ausgelegt. Er versprach, die betroffenen DSL-Zugänge würden sofort wieder freigeschaltet, wenn die Kunden reklamierten. Außerdem habe 1&1 eine Hotline eingerichtet, unter der die betroffenen Kunden morgen, Freitag, ab 8 Uhr anrufen und reklamieren können. Die Telefonnummer: 01805/001374.

Ungeachtet dieser konkreten Probleme ziehen Experten die Rechtmäßigkeit des Vorgehens von 1&1 zunehmend in Zweifel. Der Provider hatte im Oktober in einer großangelegten Werbekampagne angeboten, bei einer 12-monatigen Vertragslaufzeit des Flatrate-Zugangs die Gebühren für drei Monate zu erlassen. Nachdem mehrere tausend Kunden unterschrieben hatten, löste 1&1 ohne Angabe einer Rechtsgrundlage die Verträge und überführte die Kunden entweder in einen volumenabhängigen Tarif oder kundigte ihnen mit einer Frist von vier Wochen.

1&1 beruft sich jetzt auf die Klausel 7.4 in seinen AGB zum DSL-Zugang, in der es heißt: "1&1 ist bei Verträgen, die auf bestimmte Zeit geschlossen wurden oder in denen für den Kunden eine Mindestlaufzeit gilt, berechtigt, den Vertrag mit einer Frist von vier Wochen zu kündigen." Rechtlich abgesichert sei diese Klausel durch ein Urteil des BGH vom 20. Mai diesen Jahres.

Im Gespräch mit heise online sagte Online-Rechtsexperte Tobias Strömer, in dem BGH-Urteil sei es um einen speziellen Fall aus dem Mietrecht gegangen. Dieses Urteil sei nicht vergleichbar und könne daher höchstwahrscheinlich nicht herangezogen werden. Die AGB-Klausel von 1&1 sei "überraschend" und stelle eine unangemessene Benachteiligung der Kunden dar. "Daher halte ich die von 1&1 ausgesprochenen Kündigungen für wirkungslos", betonte Strömer.

Wettbewerber von 1&1 hätten nach Meinung des Rechtsexperten gute Aussichten, ein Verfahren wegen unlauteren Wettbewerbs zu gewinnen. Für die Kunden sehe es anders aus: "Bei dem Streitwert macht kaum ein Anwalt einen Finger krumm. Das ist ein typischer Fall für die Verbraucherschutzzentrale und die Medien." (hob/c't)

Quelle: www.heise.de/newsticker/data/hob-06.12.01-000/




Gr. Luki2
Gute Nacht @all  
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1Mio.€:

Interessant Luki ! Gruss Mio. o.T.

 
07.12.01 08:58
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