ROUNDUP/Aktien Europa Schluss: EuroStoxx auf Wochensicht klar im Plus

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PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Der EuroStoxx 50 hat nach seinem Kurssprung am Vortag eine Verschnaufpause eingelegt. Der Leitindex der Eurozone legte am Freitag geringfügig auf 5.458,42 Punkte zu. Auf Wochensicht bedeutet dies ein Plus von 1,3 Prozent.

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Aktuell treibt die Hoffnung die Kurse, dass die Leitzinsen in den USA weiter sinken und so den Unternehmen niedrigere Finanzierungskosten bescheren. "Die Hausse nährt die Hausse und alle Skeptiker der Rally werden täglich auf eine neue Probe gestellt und treiben mit ihren Eindeckungen die Kurse weiter nach oben", stellte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Handelshaus Robomarkets fest.

Außerhalb des Euroraums ging es für den Schweizer SMI um 0,50 Prozent auf 12.109,67 Zähler aufwärts. Der britische FTSE 100 ("Footsie") gab um 0,12 Prozent auf 9.216,67 Punkte nach.

Am Freitag gehörten Pharmaaktien zu den Gewinnern. Der Sektor hatte sich in diesem Jahr unterdurchschnittlich entwickelt und besitzt damit ein gewisses Nachholpotenzial. Die Schweizer Schwergewichte Novartis und Roche stiegen um jeweils mehr als ein Prozent. Für die Anteilsscheine von Sanofi aus Frankreich ging es etwas nach oben.

Die an den Vortagen starken Technologiewerte dagegen schwächelten etwas. Die deutliche Erhöhung des Kursziels für ASML von 724 auf 941 Euro durch die Bank of America verpuffte. ASML gaben geringfügig nach und notierten mit knapp 794 Euro deutlich unter dem erhöhten Ziel.

Werte aus dem Artikel:
CAC 40 Index 8.352,29 -0,71%
Euro Stoxx 50 6.221,55 -0,73%
FTSE 100 10.480,53 -0,36%
SMI 14.147,6 -0,63%

Kühne+Nagel bekamen eine pessimistische Studie der Deutschen Bank zu spüren und büßten als klares Schlusslicht im SMI mehr als neun Prozent ein. Das Finanzhaus hatte die Kaufempfehlung für die Papiere des Logistikkonzerns gestrichen. Die makroökonomischen Indikatoren stünden derzeit auf Orange und Rot, so der zuständige Analyst.

Am "Footsie"-Ende sackten die Anteilsscheine des Börsenbetreibers London Stock Exchange um fast sechs Prozent ab. Börsianer verwiesen als Belastung auf eine enttäuschende Prognose des Finanzdaten-Anbieters Factset aus den USA./la/nas


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