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Aktien Europa Schluss: EuroStoxx auf Rekordhoch - Pharmaaktien sehr stark

AMSTERDAM/LONDON/PARIS/ZÜRICH (dpa-AFX) - Der EuroStoxx 50 ist am Mittwoch auf ein Rekordhoch geklettert. Doch nicht nur der Leitindex der Euroregion legte zu, auch allgemein zeigten sich die wichtigsten Aktienmärkte Europas zur Wochenmitte freundlich. Auftrieb gab vor allem die Pharmabranche nach Neuigkeiten aus den USA.

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Der EuroStoxx gewann 0,93 Prozent auf 5.581,21 Punkte. Seine Bestmarke liegt nun bei etwas über 5.590 Zählern. Außerhalb des Euroraums legte der schweizerische SMI um 2,07 Prozent auf 12.360,13 Punkte zu und profitierte damit sehr deutlich von den Kursgewinnen seiner Pharma-Schwergewichte. Der britische FTSE 100 stieg um 1,03 Prozent auf 9.446,43 Punkte. Hier waren etwa Astrazeneca (AstraZeneca Aktie) , GSK und Hikma Pharma besonders gefragt.

Tags zuvor hatte die US-Regierung im Streit über hohe Medikamentenpreise mit dem Pharma-Branchenriesen Pfizer eine erste Vereinbarung bekannt gegeben. Dieser hat sich bereit erklärt, Preise für Medikamente im Rahmen von Medicaid im Gegenzug für Zollerleichterungen zu senken. Laut Präsident Donald Trump sollen weitere Vereinbarungen mit anderen Pharmakonzernen folgen. Damit schwinde nicht nur Unsicherheit, sondern - da bisher Schlimmeres befürchtet worden sei -, herrsche auch allgemein Erleichterung, sagte ein Börsianer.

Die US-Haushaltssperre ließ die Märkte unterdessen kalt. Das könnte sich aber noch ändern. "Die Anleger setzen darauf, dass in den kommenden Tagen doch noch eine Lösung gefunden und der Shutdown beendet wird", schrieb Marktstratege Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets. "Doch mit jedem weiteren Tag ohne Annäherung im Kongress dürfte dieses Thema an Brisanz gewinnen."

Denn die Veröffentlichung wichtiger Wirtschaftsdaten wird damit behindert. Für die US-Notenbank Fed könnte dies problematisch werden, zumal Ende Oktober die nächste Zins-Sitzung ansteht. "Auch ohne die fehlenden Daten steht das Komitee bereits vor der schwierigen Aufgabe, einen schwächelnden Arbeitsmarkt mit erheblichen Abwärtsrisiken gegen ein zunehmend inflationäres Umfeld abzuwägen", sagte Eric Winogard, Chefvolkswirt USA bei AllianceBernstein./ck/he

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