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US-Präsident Donald Trump will die Einführung der von ihm für Anfang Juni angekündigten neuen Zölle auf Importe aus der EU bis zum 9. Juli verschieben, um mehr Zeit für Verhandlungen zu lassen. Die EU geht mit dem Ziel in die Zollverhandlungen mit den USA, möglichst alle von Trump verhängten und angedrohten Strafzahlungen vom Tisch zu bekommen, sagte der Vorsitzende des Handelsausschusses im Europäischen Parlament, Bernd Lange (SPD).
Am Freitag hatte Trump der EU überraschend mit Strafzöllen in Höhe von 50 Prozent ab 1. Juni gedroht - und zeigte sich wenig kompromissbereit. "Ich bin nicht auf der Suche nach einem Deal", sagte Trump im Weißen Haus. Er begründete den drastischen Schritt mit festgefahrenen Verhandlungen.
"Eigentlich hatten die Marktteilnehmer damit gerechnet, dass die neue Regierung in Washington zur Einsicht gekommen ist, dass Zölle allen Beteiligten im Handelskonflikt schaden könnten", bemerkte Analyst Christian Henke vom Broker IG. Doch am Freitag habe sich diese Hoffnung in Wohlgefallen aufgelöst, sodass mit einem baldigen Ende des Zollstreits wohl nicht zu rechnen sei, glaubt Henke.
Aus Branchensicht zeigten Aktien aus den Bereichen Technologie-, Automobil und Industrie/Stahl die stärksten Erholungssignale. So standen die Papiere des Halbleiterindustrie-Zulieferers ASML
Am unteren Ende des Sektortableaus waren Aktien aus den Segmenten Immobilien, Telekommunikation und Energieversorgung zu finden. Die Immobilien-Papiere litten dabei unter steigenden Anleiherenditen./edh/men
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