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Der EuroStoxx 50
Experten betonten die große Unsicherheit an den Finanzmärkten. "Mit diesen einseitigen Zollerhöhungen verlassen die USA die multilaterale Handelsordnung", betonte Jan Viebig, Chief Investment Officer bei der Privatbank Oddo BHF. "Aufgrund der Höhe der beschlossenen Zölle beschwört Trump Risiken für die Weltwirtschaft herauf, die sich aus heutiger Sicht nicht verlässlich abschätzen lassen."
Die Entwicklung der Einzelsektoren spiegelte dies wider. Unter Druck standen vornehmlich die Leidtragenden der US-Zollpolitik. So gaben Luxuswerte noch deutlich stärker nach als der Gesamtmarkt. Richemont
Ungleich besser hielten sich defensive Branchen, die nicht oder nur bedingt von den US-Zöllen betroffen sind. Gefragt waren Versorger und Nahrungsmittelwerte. Noch mehr zogen nur die Immobilienaktien an, die mit ihrer Orientierung an Europa ebenfalls nicht unter Zöllen leiden. Sie profitierten auch von sinkenden Zinsen an den Anleihemärkten.
Die gute Entwicklung der Pharmawerte beruhte darauf, dass pharmazeutische Produkte erst einmal von den Zöllen ausgeschlossen bleiben, so Experten. Am Vortag noch war die Gesundheitsbranche europaweit unter Druck gekommen, weil befürchtet wurde, dass auch sie Opfer der US-Zollpolitik werden könnte.
Ausnahme war die Aktie von Roche
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