Deutsche Anleihen: Leichte Verluste vor US-Jobdaten

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Flagge der Bundesrepublik Deutschland.
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FRANKFURT (dpa-AFX) - Die deutschen Staatsanleihen haben am Donnerstag nachgegeben. Der richtungweisende Euro-Bund-Future fiel am Vormittag um 0,14 Prozent auf 126,85 Punkte. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe stieg im Gegenzug 2,91 Prozent.

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Der Handelstag steht im Zeichen wichtiger Jobdaten aus den USA. Am Nachmittag wird neben den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe auch der monatliche Jobbericht veröffentlicht. Er wurde wegen der Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag auf diesen Donnerstag vorverlegt.

"Nach dem überraschend robusten Beschäftigungsaufbau der letzten Monate, der jedoch nur von wenigen Sektoren getragen wurde, gehen wir im Juni von einem schwächeren Stellenplus aus", schrieb Analyst Mario Schimmels von der DZ Bank. Dies hätten zuletzt unter anderem die Einkaufsmanagerindizes von S&P Global signalisiert.

Sollte sich diese Erwartung materialisieren, hält der Experte ein stückweises Auspreisen der seines Erachtens zu aggressiven Zinserhöhungsfantasien für plausibel. Dies wiederum würde einen Renditerückgang bei US-Staatsanleihen - dem Taktgeber des globalen Rentenmarktes - mit sich bringen./la/jsl/stk

Werte aus dem Artikel:
Euro-Bund Future 126,66 € -0,26%

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