Etwas gestützt wurden die Anleihen durch den nachlassenden Preisdruck in der Eurozone. Die Inflationsrate in der Eurozone ist im Januar auf 1,7 Prozent zurückgegangen. Im Vormonat hatte sie noch bei 2,0 Prozent gelegen. Die Daten bewegten den Markt nicht, da dieser Rückgang erwartet worden war. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt mittelfristig zwei Prozent an. Sie hatte zuletzt die Leitzinsen nicht angetastet. Auch an diesem Donnerstag wird keine Änderung erwartet.
Allerdings wachsen Zweifel, ob die EZB tatsächlich auch im weiteren Jahresverlauf die Leitzinsen nicht mehr senken wird. "Die Rufe nach einer EZB-Zinssenkung dürften lauter werden", erwartet Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. "Nicht nur, dass die Teuerungsrate nun unter dem EZB-Zielniveau von zwei Prozent liegt, vielmehr kommt nun mit den höheren Euro-Notierungen ein weiterer Punkt hinzu, der zu einem Umdenken in der EZB führen könnte." Gitzel vermutet, dass EZB-Präsidentin Lagarde, die Tür für eine Zinssenkung "zumindest einen Spaltbreit" öffnet./jsl/he
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