- Der Euro notierte bei 1,1777 Dollar am Freitag.
- Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,1782 Dollar fest.
- Die EU veröffentlicht am Freitag die Handelsbilanz für Februar.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Derzeit bestimmen die Nachrichten zum Konflikt im Nahen Osten die Finanzmärkte. Marktteilnehmer setzten derzeit auf eine dauerhafte Friedenslösung und auch darauf, dass die Straße von Hormus bald wieder befahrbar sein werde, schrieben die Analysten von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba).
Zwar seien die Öl- und Gaspreise noch erhöht, dennoch habe die Risikobereitschaft insgesamt zugenommen. Die Experten sehen dabei nachlassende Inflations- und Zinssorgen.
Der Euro war im Zuge des Iran-Krieges zunächst zeitweise bis auf 1,14 Dollar zurückgefallen, konnte sich aber seit Ende März wieder von den Verlusten erholen und liegt aktuell fast wieder auf dem Niveau, das er vor dem Krieg im Nahen Osten hatte. Die Dynamik der Erholung hat jedoch zuletzt nachgelassen.
Die Helaba-Experten erklären dies damit, dass sich einige EZB-Vertreter zuletzt gegen eine schnelle Leitzinserhöhung ausgesprochen haben. Das technische Bild bleibe aber "konstruktiv", Widerstände seien unverändert bei 1,1825 und um 1,1920 zu finden.
Die Analysten der Commerzbank (Commerzbank Aktie) gehen davon aus, dass die Zinserwartungen in den kommenden Wochen zunehmend die Bewegung der Wechselkurse bestimmen dürften. Konjunkturseitig steht am Freitag wenig an. So veröffentlicht die EU ihre Handelsbilanz für Februar. In den USA gibt es am Freitag keine Daten zur Entwicklung der Wirtschaft./nas/zb
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|
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