Die freundliche Stimmung an den europäischen Aktienmärkten stützte den Euro. Die Hoffnung auf ein neues Sondervermögen für die Bundeswehr in Deutschland sowie europaweit steigende Verteidigungsausgaben sorgten für Zuversicht.
Am Nachmittag belasteten enttäuschend ausgefallene Industriedaten aus den USA den Dollar. Der viel beachtete Einkaufsmanagerindex ISM war etwas stärker gefallen als erwartet. Eine schwächere Industrie verbraucht auch weniger Rohöl.
In der vergangenen Woche war der Euro noch merklich unter Druck geraten. Nach dem Eklat in Washington zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ist der weitere Fortgang im Ukraine-Krieg offen und die Sicherheit von ganz Europa infrage gestellt. Auch die in der vergangenen Woche neu ausgesprochenen Zollankündigungen von Trump könnten die wirtschaftliche Entwicklung in Europa belasten.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,82530 (0,82608) britische Pfund, 158,33 (156,96) japanische Yen und 0,9428 (0,9394) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) kostete am Nachmittag in London 2.885 Dollar. Das waren etwa 28 Dollar mehr als am Freitag./jsl/stw
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.