Am Mittwoch hatten Medienberichte über eine mögliche schnelle Entlassung von Fed-Chef Powell starke Kursreaktionen am Devisenmarkt ausgelöst. Der Euro war zeitweise über 1,17 Dollar gestiegen. Nachdem US-Präsident Donald Trump die Berichte dementiert hatte, setzte eine Gegenbewegung ein. Der Euro musste seine Kursgewinne wieder abgeben.
Der Präsident der New Yorker Zentralbank und Mitglied der US-Notenbank Fed, John Williams, betonte vor dem Hintergrund einer scharfen Kritik von Trump am Fed-Chef die Unabhängigkeit der Zentralbank. Eine unabhängige Notenbank würde für das Land bessere Ergebnisse in Bezug auf Preisstabilität und wirtschaftliche Stabilität liefern, sagte Williams (Williams Aktie).
Williams machte zudem deutlich, dass die Zollpolitik der US-Regierung in den kommenden Monaten einen stärkeren Einfluss auf die Inflation haben werde. Daher sei die derzeitige restriktive Haltung der US-Notenbank "völlig angemessen".
Im weiteren Handelsverlauf dürften Konjunkturdaten wieder stärker in den Fokus der Anleger rücken. In den USA werden weitere Daten zur Preisentwicklung erwartet. Auf dem Programm stehen die Einfuhrpreise für Juni. Darüber hinaus werden auch wöchentliche Daten vom US-Arbeitsmarkt und Kennzahlen zur Entwicklung des Einzelhandels erwartet. Bereits am Vormittag gibt es Daten zur Preisentwicklung in der Eurozone./jkr/jsl/mis
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