- Der Eurokurs fiel auf 1,1754 US-Dollar.
- Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,1757 Dollar fest.
- Die Inflation in Spanien betrug 3,0 Prozent im Dezember.
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Vor dem Jahreswechsel fehlt es an Impulsen. In der Eurozone wurden nur die Zahlen zu den spanischen Verbraucherpreisen veröffentlicht. Die Jahresinflationsrate hat sich dort im Dezember von 3,2 Prozent im Vormonat auf 3,0 Prozent abgeschwächt. Das war von Volkswirten erwartet worden. Trotz des Rückgangs liegt die Inflation in Spanien höher als in anderen Ländern der Eurozone.
Am Nachmittag wurde der Dollar etwas durch robuste US-Konjunkturdaten gestützt. So sind Zahlen zur Hauspreisentwicklung im Oktober stärker als erwartet ausgefallen. Auch ein Konjunkturindikator für die Region Chicago fiel im Dezember besser als erwartet aus.
Im Vergleich zum Jahresstart legte der Euro zum Dollar merklich zu. So hatte der Euro im Januar nur rund 1,04 Dollar gekostet. US-Präsident Donald Trump hatte immer wieder Druck auf die US-Notenbank Fed ausgeübt, die Zinsen zu senken. So werden im kommenden Jahr in den USA weitere Leitzinssenkungen erwartet. Die EZB hat hingegen keine Zinssenkungen mehr in Aussicht gestellt. Dies stützt tendenziell den Euro.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87120 (0,87260) britische Pfund, 183,48 (183,97) japanische Yen und 0,9293 (0,9293) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt knapp 4.367 Dollar. Das waren 35 Dollar mehr als am Vortag./jsl/he
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