- Der Euro fiel am Donnerstag unter 1,16 US-Dollar.
- Der Referenzkurs der EZB wurde auf 1,1599 Dollar festgelegt.
- Der Dollar kostete 0,8621 Euro.
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Am Mittwoch hatte der Euro noch von der Hoffnung auf ein Ende des Iran-Kriegs und einer allgemein freundlichen Stimmung an den Märkten profitiert und zugelegt. Die positivere Stimmung hielt jedoch nicht lange an. Eine Öffnung der Straße von Hormus ist weiterhin nicht in Sicht und die Ölpreise stiegen wieder an. Zudem treten die negativen ökonomischen Wirkungen des Kriegs auf die Wirtschaft der Eurozone immer stärker in den Fokus.
Die Stimmung in den Unternehmen der Eurozone hat sich wegen der Folgen des Iran-Kriegs weiter verschlechtert und im Mai den tiefsten Stand seit zweieinhalb Jahren erreicht. Die von S&P Global erhobenen Einkaufsmanagerindizes sanken stärker als erwartet und signalisieren einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität. Die Deutsche Bundesbank erwartet unterdessen für Deutschland eine Stagnation der Wirtschaft im zweiten Quartal.
Die Daten dürften die Arbeit der EZB erschweren. Angesichts der gestiegenen Inflationsgefahren wird an den Finanzmärkten überwiegend erwartet, dass sie die Leitzinsen im Juni erhöhen wird. Allerdings belasten höhere Leitzinsen auch gleichzeitig das Wirtschaftswachstum.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86433 (0,86555) britische Pfund, 184,59 (184,48) japanische Yen und 0,9145 (0,9165) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.506 Dollar. Das waren 38 Dollar weniger als am Vortag./jsl/he
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