Marktbeobachter sprachen von einer leichten Gegenbewegung. In den beiden vergangenen Handelstagen profitierte der Euro von einer Dollar-Schwäche und konnte in dieser Zeit etwa einen Cent zulegen. Hintergrund sind zunehmende Spekulationen auf eine Zinssenkung der US-Notenbank Fed im September, nachdem die US-Inflation zuletzt schwächer als erwartet gestiegen war und auch die Lage auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt negativ überrascht hatte.
Zudem hat US-Finanzminister Scott Bessent die Fed jüngst aufgefordert, die Zinsen im September deutlich zu senken, um 0,50 Prozentpunkte. Am Markt wird auf der kommenden Zinssitzung mittlerweile fest mit einer Senkung gerechnet, aber nur um 0,25 Prozentpunkte.
Im weiteren Handelsverlauf dürfte sich das Interesse der Anleger vor dem Hintergrund der Zinserwartungen vor allem auf neue US-Konjunkturdaten konzentrieren. Am Nachmittag stehen wöchentliche Daten vom US-Arbeitsmarkt auf dem Programm und Kennzahlen zur Entwicklung der Erzeugerpreise./jkr/zb/stk
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