Devisen: Euro stagniert weiter zum US-Dollar

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NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat am Mittwoch zeitweise Gewinne nicht verteidigt. Für die europäische Gemeinschaftswährung wurde zuletzt im New Yorker Handel mit 1,1629 US-Dollar ein Kurs nahe dem Niveau der vergangenen Tage bezahlt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zwischenheitlich mit 1,1652 (Dienstag: 1,1614) Dollar (Dollarkurs) nahe dem Tageshoch festgesetzt. Der Dollar hatte zu dieser Zeit 0,8582 Euro gekostet.

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In Europa und in den Vereinigten Staaten standen im Tagesverlauf keine wichtigen Konjunkturdaten im Kalender. Spannender dürfte es im weiteren Wochenverlauf werden, beginnend am Donnerstag mit der EZB-Zinsentscheidung. Angesichts des Inflationsdrucks wird am Markt überwiegend mit einer Zinserhöhung um 0,25 Prozentpunkte gerechnet.

"Bei der EZB-Sitzung wird es darauf ankommen, ob der Rat nach der erwarteten Zinsanhebung morgen weitere Zinserhöhungen signalisiert oder nicht, da der Markt noch die Chance einer weiteren Zinsanhebung bis Jahresende und sogar darüber hinaus sieht", schreiben die Experten der Commerzbank (Commerzbank Aktie). Man erwarte hingegen ein Ende des Zinssenkungszyklus. "Muss der Markt seine Erwartungen nach unten anpassen, dürfte der Euro nachgeben."

Am Freitag folgen Inflationsdaten aus den USA, die wichtige Impulse für die Zinsentscheidung der US-Notenbank in der kommenden Woche liefern dürften. Am Markt wird eine Zinserhöhung nicht ausgeschlossen. Insbesondere der Iran-Krieg sorgt für weiter hohe Ölpreise und schürt Inflationssorgen. Ein Fass Rohöl der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im November kostete erstmals seit Juli wieder mehr als 100 US-Dollar./jsl/tih/nas

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