- Der Euro wurde bei 1,1532 US-Dollar gehandelt.
- Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,1525 Dollar fest.
- Der Dollar kostete 0,8676 Euro nach Trumps Rede.
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In einer Rede an die Nation hatte Trump in der vergangenen Nacht zwar ein schnelles Ende des Iran-Kriegs signalisiert, gleichzeitig aber auch eine Ausweitung der Militärschläge gegen den Iran in den kommenden zwei bis drei Wochen angekündigt. Die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Kriegs wurde so gedämpft.
Vor der Rede war der Dollar noch unter Druck geraten und der Euro war am Mittwoch über 1,16 Dollar gestiegen. Nach der Rede sank der Euro um über einen Cent. Der Dollar profitiert als Weltleitwährung von der großen Verunsicherung. Zudem sind die USA als Rohölförderland weniger stark von den höheren Ölpreisen betroffen. Da Rohöl in Dollar gehandelt wird, steigt bei höheren Ölpreisen auch die Nachfrage nach Dollar.
"Die Nachrichtenlage dürfte daher auch in den kommenden Tagen eher diffus bleiben", erwartet Commerzbank-Experte Michael Pfister. "Für die Devisenmärkte bedeutet das eine weiter erhöhte Volatilität: Zeichnet sich eine weitere Eskalation ab, dürfte der US-Dollar profitieren, während er bei Hoffnungen auf ein Kriegsende eher zu den Verlierern zählen dürfte."
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87253 (0,87113) britische Pfund, 183,94 (183,73) japanische Yen und 0,9213 (0,9191) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 4.647 Dollar. Das waren rund 111 Dollar weniger als am Vortag./jsl/he
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