- Der Euro kostet am Nachmittag 1,1552 US-Dollar.
- Die US-Beschäftigtenzahl sank im Juli um 23.000.
- Die EZB setzte den Euro-Referenzkurs auf 1,1535 US-Dollar.
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In den USA hat sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt überraschend deutlich verschlechtert. Im Juli ist die Zahl der Beschäftigten außerhalb der Landwirtschaft laut Arbeitsministerium um 23.000 gesunken. Volkswirte hatten im Schnitt 80.000 neue Stellen erwartet. Zudem wurde die Beschäftigtenzahl in den beiden Vormonaten deutlich nach unten revidiert. Die Lohnentwicklung blieb hinter den Erwartungen zurück.
"Der US-Arbeitsmarktbericht für Juli war in nahezu allen Belangen enttäuschend", kommentierte Dirk Chlench, Volkswirt bei der LBBW. "Angesichts dessen sehen wir uns in unserer Außenseitermeinung, dass die US-Notenbank Fed im weiteren Jahresverlauf keine Leitzinserhöhungen vornehmen wird, bestärkt." Aber auch laut Finanzmarktindikatoren ist die Wahrscheinlichkeit für eine Leitzinserhöhung in diesem Jahr gesunken. Der Dollar gab zu allen wichtigen Währungen nach.
Die am Morgen veröffentlichten Konjunkturdaten lieferten keine Impulse. Die Gesamtproduktion in Deutschland war im Juni wie erwartet leicht gestiegen. "Dies ändert aber nichts daran, dass sich die Industrieproduktion auf niedrigem Niveau unter Schwankungen seitwärts bewegt", kommentierte Commerzbank-Ökonom Marco Wagner. "Wegen des Niedrigwassers im Rhein dürfte sich daran im Sommer nichts ändern." Die geplanten Reformen der Bundesregierung änderten kaum etwas an der "gebeutelten Standortqualität" Deutschlands.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85765 (0,85705) britische Pfund, 182,64 (182,17) japanische Yen und 0,9347 (0,9346) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (Goldkurs) (etwa 31,1 Gramm) kostete 4.346 Dollar. Das waren rund 107 Dollar mehr als am Vortag./jsl/nas
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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