Devisen: Euro im US-Handel weiter unter Druck

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NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Donnerstag im US-Handel unter Druck geblieben. Zuletzt wurde die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,1538 Dollar (Dollarkurs) gehandelt. Im asiatischen Geschäft hatte der Euro noch über 1,16 Dollar notiert.

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Damit litt der Euro weiter unter den jüngsten Aussagen des US-Präsidenten. In einer Rede an die Nation hatte Donald Trump zwar ein schnelles Ende des Iran-Kriegs signalisiert, gleichzeitig aber auch eine Ausweitung der Militärschläge gegen den Iran in den kommenden zwei bis drei Wochen angekündigt. Die Hoffnung auf ein baldiges Ende des Kriegs wurde so gedämpft.

Vor der Rede war der Dollar noch unter Druck geraten und der Euro war am Mittwoch über 1,16 Dollar gestiegen. Danach sank der Euro um über einen Cent. Der Dollar profitiert als Weltleitwährung von der großen Verunsicherung. Zudem sind die USA als Rohölförderland weniger stark von den höheren Ölpreisen betroffen. Da Rohöl in Dollar gehandelt wird, steigt dann auch die Nachfrage nach Dollar.

"Die Nachrichtenlage dürfte auch in den kommenden Tagen eher diffus bleiben", erwartet Commerzbank-Experte Michael Pfister. "Für die Devisenmärkte bedeutet das eine weiter erhöhte Volatilität: Zeichnet sich eine weitere Eskalation ab, dürfte der US-Dollar profitieren, während er bei Hoffnungen auf ein Kriegsende eher zu den Verlierern zählen dürfte."/la/he

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