Devisen: Euro gibt trotz Schnabel-Aussagen nach - US-Auftragsdaten helfen Dollar

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NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat am Mittwoch etwas nachgegeben. Im New Yorker Handel kostete die Gemeinschaftswährung zuletzt 1,1651 US-Dollar - das war geringfügig mehr als im europäischen Nachmittagsgeschäft. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1669 Dollar (Dollarkurs) festgesetzt.

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Der Dollar profitierte von einem überraschend deutlichen Anstieg der US-Orders für langlebige Güter im Juli. Ohne den schwankungsanfälligen Transportsektor ergab sich ebenfalls ein Zuwachs. "In dieser Abgrenzung ist es seit dem Frühjahr 2025 zu einer Serie von Anstiegen gekommen, die darauf hinweisen, dass das Verarbeitende Gewerbe auf einem Wachstumspfad eingeschwenkt ist", kommentierte Analyst Ralf Umlauf von der Landesbank Helaba. "Die Zinserhöhungserwartungen könnten tendenziell wieder unterstützt werden."

Angesichts der immer noch hohen Inflation erwartet Experten überwiegend, dass die US-Notenbank Fed bis Jahresende ihre Leitzinsen anheben wird. Fed-Chef Kevin Warsh vermied bisher allerdings klare Signale. Die Märkte warten daher auf seine Rede am Freitag auf dem internationalen Notenbankentreffen in Jackson Hole. Der von der Fed bevorzugte Preisindikator PCE stieg im Jahresvergleich um 3,7 Prozent. Damit verharrte die Rate auf dem Niveau des Vormonats. Volkswirte hatten einen leichten Rückgang auf 3,6 Prozent erwartet. Die US-Notenbank strebt auf mittlere Sicht eine Rate von zwei Prozent an.

Aussagen von EZB-Direktorin Isabel Schnabel stützten den Euro nur vorübergehend. Sie forderte in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur Bloomberg eine Zinserhöhung zur Eindämmung der Inflationsrisiken./jsl/gl/he

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