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USA verhängen Krypto-Sanktionen gegen Ethereum Wallets des Sinaloa Kartells

Die USA sanktionieren mehrere Ethereum Wallets mit mutmaßlicher Verbindung zum Sinaloa Kartell. Es geht um Krypto-Transfers aus dem Drogengeschäft.

Die US-Regierung geht härter gegen die Nutzung von Kryptowährungen durch mexikanische Drogenkartelle vor. Das Office of Foreign Assets Control (OFAC) des US-Finanzministeriums setzte sechs Ethereum-Adressen auf die Sanktionsliste, die mit einem Geldwäschenetzwerk des Sinaloa Kartells verbunden sein sollen. Nach Angaben der Behörden wurden Drogengelder über Kryptowährungen verschoben und anschließend an das Kartell in Mexiko weitergeleitet.

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Die Sanktionen richten sich zudem gegen elf Personen und zwei Organisationen, die laut US-Regierung Teil mehrerer Finanznetzwerke des Kartells gewesen sein sollen. Im Mittelpunkt steht ein Netzwerk unter der Führung von Armando de Jesus Ojeda Aviles. Dieses soll große Mengen Bargeld aus dem Verkauf von Fentanyl und anderen Drogen gesammelt haben, bevor das Geld in Kryptowährungen umgewandelt wurde.

Krypto gerät stärker ins Visier der US-Behörden

Nach Einschätzung des US-Finanzministeriums nutzen kriminelle Gruppen digitale Vermögenswerte zunehmend für Geldwäsche. Neben Bargeldkurieren und Scheinfirmen sollen auch Blockchain-Technologien eingesetzt worden sein, um illegale Einnahmen zu verschleiern und international zu transferieren.

Für Krypto-Börsen und Anbieter digitaler Finanzdienste wächst damit der Druck, verdächtige Aktivitäten schneller zu erkennen. Die neuen Sanktionen zeigen, dass US-Behörden den Krypto-Sektor stärker überwachen und Wallet-Adressen direkt ins Visier nehmen.

“Wie Präsident Trump bereits deutlich gemacht hat, wird diese Regierung nicht zulassen, dass Drogenkartelle unsere Grenzen mit Gift überschwemmen“, erklärt Finanzminister Scott Bessent . Und weiter: “Das Finanzministerium wird weiterhin gegen Terrorkartelle und ihre Fentanyl-Schmuggelnetzwerke vorgehen, um unsere Bevölkerung zu schützen und die Sicherheit Amerikas zu gewährleisten.“

Das Sinaloa Kartell zählt seit Jahren zu den bekanntesten Drogenorganisationen weltweit. Die neuen Maßnahmen unterstreichen, dass Kryptowährungen bei internationalen Ermittlungen inzwischen eine deutlich größere Rolle spielen.

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