Die Sanktionen richten sich zudem gegen elf Personen und zwei Organisationen, die laut US-Regierung Teil mehrerer Finanznetzwerke des Kartells gewesen sein sollen. Im Mittelpunkt steht ein Netzwerk unter der Führung von Armando de Jesus Ojeda Aviles. Dieses soll große Mengen Bargeld aus dem Verkauf von Fentanyl und anderen Drogen gesammelt haben, bevor das Geld in Kryptowährungen umgewandelt wurde.
Nach Einschätzung des US-Finanzministeriums nutzen kriminelle Gruppen digitale Vermögenswerte zunehmend für Geldwäsche. Neben Bargeldkurieren und Scheinfirmen sollen auch Blockchain-Technologien eingesetzt worden sein, um illegale Einnahmen zu verschleiern und international zu transferieren.
Für Krypto-Börsen und Anbieter digitaler Finanzdienste wächst damit der Druck, verdächtige Aktivitäten schneller zu erkennen. Die neuen Sanktionen zeigen, dass US-Behörden den Krypto-Sektor stärker überwachen und Wallet-Adressen direkt ins Visier nehmen.
“Wie Präsident Trump bereits deutlich gemacht hat, wird diese Regierung nicht zulassen, dass Drogenkartelle unsere Grenzen mit Gift überschwemmen“, erklärt Finanzminister Scott Bessent . Und weiter: “Das Finanzministerium wird weiterhin gegen Terrorkartelle und ihre Fentanyl-Schmuggelnetzwerke vorgehen, um unsere Bevölkerung zu schützen und die Sicherheit Amerikas zu gewährleisten.“
Das Sinaloa Kartell zählt seit Jahren zu den bekanntesten Drogenorganisationen weltweit. Die neuen Maßnahmen unterstreichen, dass Kryptowährungen bei internationalen Ermittlungen inzwischen eine deutlich größere Rolle spielen.
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