Ethereum Foundation verliert Co-Chefin Hsiao-Wei Wang

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Symbolische Münzen der Kryptowährungen Litecoin, Ethereum, Bitcoin und Ripple.
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Hsiao-Wei Wang verlässt die Ethereum Foundation. Die bisherige Co-Executive Director und Board-Mitglied der Stiftung gab am Donnerstag bekannt, nach ihrer Auszeit nicht in ihre Führungsrolle zurückzukehren. Der Schritt erfolgt in einer Phase, in der die EF von mehreren prominenten Abgängen und internen Umbaumaßnahmen geprägt ist.

“Nach meinem Sabbatical habe ich beschlossen, als Co-Executive Director und Board-Mitglied der Ethereum Foundation zurückzutreten, mit Wirkung ab heute”, erklärte Wang. Die Rolle habe ihr gezeigt, wie stark die Ethereum-Community über viele Gruppen hinweg zusammenarbeite. Sie sei stolz auf das, was innerhalb der EF und im gesamten Ökosystem erreicht worden sei.

Reihe prominenter Abgänge

Im Zuge einer organisatorischen Neuaufstellung wurde Wang im vergangenen Jahr zur Co-Executive Director ernannt, zunächst gemeinsam mit Tomasz Stańczak. Nachdem Stańczak im Februar zurücktrat, arbeitete Wang als zentrale Executive Director mit dem interimistischen Co-Executive Director Bastian Aue zusammen, bevor sie ein Sabbatical nahm.

Ihr Rücktritt reiht sich in eine Serie prominenter Abgänge ein. Zuletzt hatten bereits Barnabé Monnot und Tim Beiko, zwei von drei Leitern des Protocol-Clusters, die Stiftung verlassen. Der verbliebene Protocol-Co-Lead Alex Stokes kündigte ebenfalls ein Sabbatical an. Josh Stark verließ die EF im März nach sieben Jahren.

Werte aus dem Artikel:

Stiftung will Rolle neu definieren

Der Rückzug fällt in eine Zeit, in der die Ethereum Foundation ihre Rolle im Ökosystem neu ausrichtet. Anfang des Jahres veröffentlichte die Stiftung ein Mandat, nach dem sie sich künftig stärker auf Censorship Resistance, Open Source, Privacy und Security konzentrieren will. Intern wird diese Ausrichtung unter dem Kürzel CROPs zusammengefasst.

Teile der Community sahen darin ein Signal, dass die EF Ethereums Wettbewerbsfähigkeit im institutionellen und kommerziellen Umfeld weniger stark priorisieren könnte. Kritik gab es zudem, nachdem Mitarbeitende eine Loyalitätserklärung im Zusammenhang mit dem neuen Mandat unterzeichnen sollten.

Ethereum-Treasury-Riese Bitmine baut seine ETH-Reserven derweil weiter aus.


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