Wie die Ethereum Foundation weiter erklärte, sollen die Erlöse aus dem Verkauf zur Finanzierung zentraler Aufgaben der Organisation verwendet werden. Dazu zählen unter anderem Forschung und Entwicklung am Ethereum-Protokoll, Programme zur Förderung des Ökosystems sowie Community-Belohnungen.
Dass die Ethereum-Foundation ihre Bestände an Treasury-Firmen verkauft, ist dabei kein Novum. Bereits im Juli hatte die Organisation 10.000 ETH an SharpLink Gaming veräußert. Der durchschnittliche Verkaufspreis lag damals bei 2.572,37 US-Dollar pro Ether, was einem Gesamtvolumen von rund 25,7 Millionen US-Dollar entsprach.
Derweil sieht die Gesamtbilanz von BitMine bislang alles andere als erfreulich aus. Durch den starken Kursverfall Ethereums seit Oktober entpuppte sich die Investmentstrategie von Gründer Tom Lee als Milliardengrab. Laut Daten von DropsTab weist das Portfolio aktuell einen Verlust von knapp 44 Prozent in Höhe von gerundet 7,3 Milliarden US-Dollar aus. Mit einem Gesamtbestand von 4,42 Millionen ETH bleibt Bitmine die größte Ethereum Treasury Company am Markt.
Dennoch verteidigte Tom Lee seine Strategie, zuletzt nach dem großen Crash im Februar. Der Fokus liege auf langfristiger Outperformance, nicht auf kurzfristigen Schwankungen, sagte er. BitMine kauft seitdem im Wochentakt Ethereum, wohl auch, um den Durchschnittspreis von aktuell 3.768 US-Dollar zu senken.
Wer es BitMine gleich tun und seine Ethereum-Bestände auffüllen möchte, kann das über Coinbase. Neukunden, die 30 Euro investieren, erhalten 30 Euro in Bitcoin geschenkt.
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