Landesbank Baden-Württemberg Bereit für Neues Landesbank Baden-Württemberg
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Die LBBW ist eines der führenden Finanzinstitute in Deutschland und bietet auch in Zeiten der Veränderung Stabilität und Sicherheit. Seit über 200 Jahren steht die LBBW an der Seite ihrer Kunden, um gemeinsam Neues zu schaffen.
Als mittelständische Universalbank sowie Zentralinstitut der Sparkassen in Baden-Württemberg, Sachsen und Rheinland-Pfalz ist die LBBW mit ihren Kunden auf Augenhöhe und begleitet diese aktiv im Wandel. Die Kundenbeziehungen der LBBW bestehen oft über viele Jahrzehnte, was das Vertrauen gegenüber der Bank widerspiegelt. Dieses immer wieder neu zu verdienen, daran arbeitet die LBBW täglich mit Leidenschaft.
Am deutschen Zertifikatemarkt gehört die LBBW zu den größten Anbietern von Zertifikaten und strukturierten Anleihen. Hier verfügt das Emissionhaus über eine langjährigen Expertise und bietet seit mehr als 20 Jahren ein verlässliches und vielfältiges Produktangebot in den Anlageklassen Aktien, Zinsen und Credits. Produkte und weitere Informationen finden Sie unter https://www.lbbw-markets.de.
Die LBBW gehört dem Sicherungssystem der Deutschen Sparkassen-Finanzgruppe an. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.dsgv.de/sicherungssystem zur Verfügung.

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Iranverhandlungen im Blick

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Kostenwelle rollt wieder an


Die deutschen Erzeugerpreise sind im März wegen des Ölpreisschocks deutlich nach oben geschnellt. Laut Daten des Statistischen Bundesamtes verlangten die Hersteller von Lebensmitteln bis hin zu Industriegütern 2,5 % mehr als noch im Februar. Es war der höchste Anstieg gegenüber dem Vormonat seit August 2022. Gegenüber März 2025 sanken die Erzeugerpreise noch um 0,2 %. Im Februar waren sie jedoch mit 3,3 % weit stärker zurückgegangen. Besonders brisant: Im Vergleich zum Vorjahresmonat war Energie im März zwar noch 3,2 % günstiger. Doch gegenüber Februar 2026 zogen die Energiepreise um 7,5 % an. Und was bedeutet das jetzt? Die Erzeugerpreise gelten als Frühwarnsystem für die Inflation: Sie zeigen, was Produkte kosten, bevor sie im Groß- oder Einzelhandel landen. Steigen sie kräftig, kommt der Preisdruck meist mit Verzögerung bei den Konsumenten an. Schon im März spürten die Verbraucher erste Folgen und mussten bereits 2,7 % mehr für Waren und Dienstleistungen zahlen als ein Jahr.

Märkte spielen Frieden

Nach der Hausse zum Wochenschluss ging es mit den Kursen am Montag wieder nach unten. Aufgrund der erneuten Schließung der Straße von Hormus schloss der DAX 1,15 % tiefer bei 24.417,8 Punkten. Der Euro Stoxx 50 ging mit einem Verlust von 1,24 Punkten aus dem Handel. Für Unsicherheit sorgte, ob die für diese Woche geplanten Friedensverhandlungen zwischen dem Iran und den USA weitergeführt werden. Am Abend folgten die US-Märkte mit einer leichten Korrektur. Der S&P 500 sank um 0,24 %, der Dow Jones schloss quasi unverändert. Verschiedene Statements deuten nun aber darauf hin, dass der Iran und die USA wieder Gespräche in Islamabad aufnehmen. Die Vorgaben aus Asien und die Kursentwicklung an den Terminmärkten sind positiv. Am Mittwoch endet die zweiwöchige Feuerpause, hier gilt es eine Verlängerung zu erzielen. Bleibt die Diplomatie auf der Strecke, könnte die Lage im Nahen Osten aber erneut eskalieren.

US-Einzelhandelsumsätze im Fokus

Auf der Makroseite stehen heute die US-Einzelhandelsumsätze für den Monat März an. Wir gehen davon aus, dass die angespannte Lage bei den Energiepreisen die Kauflaune erneut auf breiter Front belastet hat und erwarten eine leichte Zunahme von 0,6 % auf 1,1 % im Vergleich zum Vormonat. Mit dieser Prognose haben wir uns leicht negativ vom Konsens abgesetzt, der bei +1,4 % liegt. In Deutschland wird der ZEW-Konjunkturindex veröffentlicht. Unter dem negativen Vorzeichen des Irankriegs und des daraus resultierenden Ölpreisanstiegs prognostizieren wir einen Rückgang von -0,5 auf -5. Schließlich kommt auch bei den Quartalsberichten wieder Bewegung ins Spiel: In den USA veröffentlichen u.a. der Northrop Grumman, General Electric und UnitedHealth ihre Zahlen, in Europa u.a. Vivendi, Beiersdorf und ASM.


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