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Landesbank Baden-Württemberg Bereit für Neues Landesbank Baden-Württemberg
Landesbank Baden-Württemberg Bereit für Neues Landesbank Baden-Württemberg
Die LBBW ist eines der führenden Finanzinstitute in Deutschland und bietet auch in Zeiten der Veränderung Stabilität und Sicherheit. Seit über 200 Jahren steht die LBBW an der Seite ihrer Kunden, um gemeinsam Neues zu schaffen.
Als mittelständische Universalbank sowie Zentralinstitut der Sparkassen in Baden-Württemberg, Sachsen und Rheinland-Pfalz ist die LBBW mit ihren Kunden auf Augenhöhe und begleitet diese aktiv im Wandel. Die Kundenbeziehungen der LBBW bestehen oft über viele Jahrzehnte, was das Vertrauen gegenüber der Bank widerspiegelt. Dieses immer wieder neu zu verdienen, daran arbeitet die LBBW täglich mit Leidenschaft.
Am deutschen Zertifikatemarkt gehört die LBBW zu den größten Anbietern von Zertifikaten und strukturierten Anleihen. Hier verfügt das Emissionhaus über eine langjährigen Expertise und bietet seit mehr als 20 Jahren ein verlässliches und vielfältiges Produktangebot in den Anlageklassen Aktien, Zinsen und Credits. Produkte und weitere Informationen finden Sie unter https://www.lbbw-markets.de.
Die LBBW gehört dem Sicherungssystem der Deutschen Sparkassen-Finanzgruppe an. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.dsgv.de/sicherungssystem zur Verfügung.

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Geschäftsklima in Deutschland sinkt


Deutschland kommt aus dem Konjunkturtal einfach nicht heraus. Das ifo-Geschäftsklima sank von 88,0 Punkten im November auf 87,6 Punkte im Dezember. Zum Jahresausklang bleibt damit die Konjunktur in Deutschland wolkenverhangen. Dabei ist es besonders enttäuschend, daß die Geschäftserwartungen erneut gefallen sind. Vermutlich spielen hier die Signale aus Berlin eine große Rolle. Die Politik liefert nicht, teilweise agiert sie sogar realitätsblind. In früheren Konjunkturzyklen half in ähnlichen Phasen oft der Erfolg der Industrie auf den Exportmärkten. Davon kann dieses Mal keine Rede sein. Die Mehrzahl der Prognosen für das Jahr 2026 zielt auf eine Wachstumsbelebung ab, geschönt zudem durch einen positiven Kalendereffekt. Nach der gestrigen Veröffentlichung des ifo-Geschäftsklimas und der Einkaufsmanage-rindizes vorgestern ist zu konzedieren: Es geht weiter im alten Trott. Schon das BIP-Wachstum im Auftaktquartal 2026 droht zu einer Nullnummer zu werden.

BOE dürfte ihren Leitzins senken

Die Bank of England (BOE) wird heute Mittag den Zinsentscheid ihrer gestrigen Gremiensitzung verkünden. Nach unserer Prognose werden die Währungshüter ihren Leitzins um einen Viertelprozentpunkt auf 3,75 % herunterschleusen. Auf der November-Sitzung des Geldpolitischen Rates votierten bereits vier der neun Mitglieder für eine Leitzinssenkung. Der BOE-Vorsitzende Andrew Bailey votiere damals zwar für eine Beibehaltung des Leitzinsniveaus. Der oberste Währungshüter ließ jedoch durchblicken, auf der nächsten Sitzung unter Umständen für eine Leitzinssenkung stimmen zu wollen. Da die britische Inflationsrate von 3,6 % im Oktober auf 3,2 % im November gefallen ist und auch andere, jüngst veröffentlichte Konjunkturdaten auf eine Abnahme der Inflationsrisiken hindeuten, dürfte nun mit großer Wahrscheinlichkeit eine Mehrheit für eine Leitzinssenkung zustande gekommen sein. Nach unserer Prognose sollte sich der Zinssenkungskurs der BOE im nächsten Jahr fortsetzen.

Eurosystem mit neuer Projektion


Gut eine Stunde nach der BOE wird auch die EZB ihren Zinsentscheid verkünden. Hier hält sich die Spannung allerdings in engen Grenzen. Alle der von Reuters befragten Bankvolkswirte erwarten, daß die Notenbanker im Frankfurter Skytower ihre Schlüsselzinsen unverändert lassen werden. Das Augenmerk der Marktteilnehmer dürfte sich vielmehr auf die Inflationsprojektionen des Stabes des Eurosystems richten. Die Experten werden erstmals eine Projektion für das Jahr 2028 erstellen. EZB-Direktorin Isabel Schnabel hat vor Kurzem durch entsprechende Äußerungen Spekulation entfacht, daß der nächste Zinsschritt der EZB nach oben gehen könnte. Nach unserer Prognose dürfte die Leitzinswende nicht vor dem Jahr 2027 erfolgen. In den Vereinigten Staaten wird heute der Konsumentenpreisindex für November veröffentlicht werden. Nach unserer Prognose wird die Inflation auf eine Rate von 3,2 % zulegen. Dies dürfte die US-Notenbank aber nicht davon abhalten, im nächsten Jahr ihren Zinssenkungskurs fortzusetzen. Die Schwäche am US-Arbeitsmarkt dürfte bei der Abwägung der US-Notenbanker schwerer wiegen als der Anstieg der Inflationsrate.


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Diese Publikation beruht auf von uns nicht überprüfbaren, allgemein zugänglichen Quellen, die wir für zuverlässig halten, für deren Richtigkeit und Vollständigkeit wir jedoch keine Gewähr übernehmen können. Sie gibt unsere unverbindliche Auffassung über den Markt und die Produkte zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses wieder, ungeachtet etwaiger Eigenbestände in diesen Produkten. Diese Publikation ersetzt nicht die persönliche Beratung. Sie dient nur zu Informationszwecken und gilt nicht als Angebot oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf. Für weitere zeitnähere Informationen über konkrete Anlagemöglichkeiten und zum Zwecke einer individuellen Anlageberatung wenden Sie sich bitte an Ihre Anlageberaterin oder -berater. Wir behalten uns vor, unsere hier geäußerte Meinung jederzeit und ohne Vorankündigung zu ändern.

Wir behalten uns des Weiteren vor, ohne weitere Vorankündigung Aktualisierungen dieser Information nicht vorzunehmen oder völlig einzustellen. Die in dieser Ausarbeitung abgebildeten oder beschriebenen früheren Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen stellen keinen verlässlichen Indikator für die künftige Wertentwicklung dar.

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Landesbank Baden-Württemberg
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70173 Stuttgart




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