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ROUNDUP/Aktien Frankfurt Eröffnung: Nahost-Krieg weitet sich aus und bremst

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Erholung vom Vortag am deutschen Aktienmarkt hat sich am Donnerstag nicht fortgesetzt. Der Krieg im Nahen Osten zieht mit neuen Angriffen immer weitere Kreise. Das hält Investoren von Aktienkäufen ab, zumal auch die Preise für Öl (Rohöl) und Gas wieder steigen. Der Dax gab im frühen Handel um 0,6 Prozent auf 24.059 Punkte nach.

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In der Nacht auf den heutigen Donnerstag flogen die USA und Israel weiter Angriffe im Iran, Teheran griff erneut kurdische Gruppen im benachbarten Irak an und das israelische Militär bombardierte weiter Ziele im Libanon. Zudem nahmen die Befürchtungen zu, dass Israel erneut eine Bodenoffensive in seinem nördlichen Nachbarland beginnen könnte.

Obendrein wurde eine Explosion an einem Tanker im Persischen Golf gemeldet, was die Sorgen um die Handelsschifffahrt neu befeuerte. Die Folge sind wieder steigende Preise für Energieträger. Laut dem Marktbeobachter Stephen Innes von SPI Asset Management liegt das Problem nicht im getroffenen Tanker selbst, sondern in der Erkenntnis, dass die Kriegshandlungen neben Militäranlagen nun offenbar auch den globalen Handel ins Visier nehmen.

Angesichts dieser Entwicklungen im Nahen Osten verlor der MDax der mittelgroßen Börsentitel knapp ein Prozent auf 30.080 Zähler. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 zeigte sich ebenfalls schwächer.

Hierzulande läuft die Saison der Quartalsbilanzen auf vollen Touren. Der Logistikriese DHL gab einen verhaltenen Ausblick für 2026, der Kurs sackte daraufhin als größter Dax-Verlierer um 5,4 Prozent ab. Der Chemie- und Pharmakonzern Merck rechnet in diesem Jahr mit einem Gewinnrückgang. Die Aktien verloren 0,8 Prozent.

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In der zweiten Reihe verloren die Papiere von LEG Immobilien 0,6 Prozent. Der wichtige Betriebsgewinn sei hinter seiner Schätzung zurückgeblieben, schrieb Analyst Paul May von der Barclays Bank (Barclays Bank Aktie). Aktien von Ströer gerieten mit minus 8 Prozent stark unter Druck. Die Gewinnprognose des Werbedienstleisters für 2026 habe arg enttäuscht, hieß es von JPMorgan.

In der dritten Reihe im SDax verteuerten sich Jenoptik um 5 Prozent. Etwas überraschend steigt der Optikspezialist zum 23. März in den MDax auf. Auch Salzgitter und der Motorenbauer Deutz rücken in den MDax auf. Absteigen in den SDax müssen dafür Teamviewer , Fielmann und Carl Zeiss Meditec (Carl Zeiss Aktie) . Im Leitindex Dax gibt es keine Änderungen./bek/stk

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