DEUTSCHLAND: - STABIL NACH ERHOLUNG - Zum Auftakt der neuen Börsenwoche zeichnen sich am deutschen Aktienmarkt zunächst keine größeren Kursbewegungen ab. Der Broker IG taxierte Dax rund zwei Stunden vor dem Xetra-Start moderat niedriger auf 25.210 Punkte. Damit hält sich das Börsenbarometer über der runden Marke von 25.000 Zählern. Nach dem Rekordhoch von 26.618 Punkten Ende August waren die Aktienkurse in den vergangenen Wochen vor allem wegen der steigenden Ölpreise und deutlich gestiegener Anleiherenditen unter Druck geraten. Am Donnerstag fiel der deutsche Leitindex bis auf 24.831 Zähler und damit auf den niedrigsten Stand seit Ende Juli. Am Freitag erholte sich der Dax etwas im Zuge eines schwächer als gedachten US-Arbeitsmarktberichtes, der Inflations- und Zinssorgen etwas mildertet.
USA: - GEWINNE - Die US-Börsen haben zum Wochenschluss ihre Vortagesgewinne ausgebaut. Enttäuschende Arbeitsmarktdaten kamen am Freitag insbesondere im konjunktursensiblen Technologiebereich positiv an, weil sie die Zins- und Inflationssorgen der Anleger dämpften. Allerdings stieg der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee wieder etwas, zudem zogen am Staatsanleihenmarkt die Renditen erneut an. Dies dämpfte die Kauflaune. Gleichwohl schnellten die Technologieindizes Nasdaq Composite und der stärker beachtete Nasdaq 100 auf Rekordhochs. Letzterer gewann am Ende 1,00 Prozent auf 30.807,93 Punkte. Der marktbreite S&P 500 stieg um 0,73 Prozent auf 7.722,72 Zähler. Der Leitindex Dow Jones Industrial legte um 0,49 Prozent auf 51.176,96 Punkte zu, nachdem er am Vortag zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit Mitte Juni abgesackt war. Auf Wochensicht ergibt sich damit ein Minus von 1,26 Prozent.
ASIEN: - GEWINNE IN JAPAN - Japans Börse hat am Montag zugelegt. Der Leitindex Nikkei 225 stieg im späten Handel um rund zwei Prozent, nachdem vor dem Wochenende steigende Renditen an den Anleihemärkten und die Aussicht auf eine baldige weitere Leitzinserhöhung in den USA belastet hatten. Die am Freitag nach dem japanischen Börsenschluss veröffentlichten US-Arbeitsmarktdaten fielen dann aber schwächer aus als gedacht und milderten die Inflations- und Zinssorgen. Der Hang-Seng-Index der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong büßte indes 0,1 Prozent ein. In Festlandhina wurde unterdessen feiertagsbedingt erneut nicht gehandelt, ebenso nicht in Südkorea.
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