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DAX tut sich schwer mit der Erholung

Jürgen Molnar ist Kapitalmarktstratege beim Broker Robomarkets.

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Zwar haben die schwachen Daten aus den USA zum Arbeitsmarkt die Tür für eine Zinssenkung der Fed in der kommenden Woche weit geöffnet. Nur 22.000 statt der erwarteten 75.000 Stellen außerhalb der Landwirtschaft hat die US-Wirtschaft im August geschaffen. Das ist ein klares Signal, dass die Dynamik am Arbeitsmarkt nachlässt. Zinssenkungen der Fed könnten damit früher und entschlossener kommen.

Wir stellen den Marktkommentar von Jürgen Molnar, Kapitalmarktstratege bei Robomarkets, vor.

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Doch die Zahlen haben gleichzeitig die Sorgen verstärkt, dass die Notenbank mit dieser und weiteren Senkungen zu spät dran sein könnte, um einen wirtschaftlichen Abschwung noch zu verhindern. Immerhin schwächt sich der amerikanische Jobmarkt rasant ab, was in der Vergangenheit fast immer mit einer Rezession einherging. Auch deshalb dürfte die Wall Street nach einer anfänglichen, positiven Reaktion auf die Zahlen im Handelsverlauf ins Minus gedreht sein, während am Anleihemarkt die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen auf 4,08 Prozent zurückfiel. Ein Niveau, das den Anlegern wieder etwas Luft verschafft. Gold dagegen glänzt mehr denn je: Mit 3.600 US-Dollar je Feinunze wurde ein neues Allzeithoch erreicht. Die Flucht in den sicheren Hafen bleibt ungebrochen.

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Der DAX drehte noch vor dem Wochenende aber auch ins Minus, weil die zweitgrößte Volkswirtschaft der Eurozone heute Nachmittag ohne Regierung dastehen könnte. Der französische Premierminister Bayrou stellt die Vertrauensfrage und wird sie wahrscheinlich verlieren. Die Stimmung im Land ist schlecht, die Menschen gehen gegen tiefgreifende Reformen auf die Straße. Doch die 114 Prozent Staatsverschuldung in Relation zum BIP und das Defizit von fast sechs Prozent im vergangenen Jahr lassen dem Land keine andere Wahl, als zu sparen. Es droht ansonsten eine Herabstufung der Kreditwürdigkeit mit noch höheren Zinskosten für die Refinanzierung – ein Teufelskreis. Nicht nur die ohnehin schon nervösen Rentenmärkte werden deshalb heute ganz genau nach Paris schauen.

Am Donnerstag folgt mit den Inflationsdaten aus den USA die nächste Nagelprobe. Erwartet wird eine Teuerungsrate von 2,9 Prozent. Gleichzeitig tritt die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, in Frankfurt vor die Mikrofone. Sie wird höchstwahrscheinlich noch keine Zinssenkung begründen. Dafür aber dürften ihre Worte auf die Frage hin abgeklopft werden, ob diese dann im Dezember erfolgen könnte.

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