dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 1035

Aktien Frankfurt Ausblick: Zolleinigung zwischen EU und USA treibt den Dax an

FRANKFURT (dpa-AFX) - Am deutschen Aktienmarkt dürften die Anleger erleichtert auf das Zollabkommen zwischen der Europäischen Union (EU) und den USA reagieren. Der X-Dax signalisierte den hiesigen Leitindex rund eine Stunde vor dem Handelsstart am Montag mit 24.526 Punkten 1,3 Prozent über seinem Schluss vom Freitag. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 zeichneten sich Gewinne in ähnlicher Größenordnung ab.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
DAX 24.491,06 DAX Chart -0,46%
Zugehörige Wertpapiere:
Euro Stoxx 50 5.925,7 Euro Stoxx 50 Chart -0,75%
Zugehörige Wertpapiere:
MDAX (Perf.) 31.434,51 MDAX (Performance) Chart -0,29%
Zugehörige Wertpapiere:

In den vergangenen Tagen hatten Marktteilnehmer bereits auf ein Abkommen gehofft, nachdem die Vereinigten Staaten eine Einigung auch mit Japan erzielt hatten. Die Unsicherheit am Markt schwindet nun, die Kurse steigen und im Dax richten sich die Blicke auf das vor fast drei Wochen erreichte Rekordhoch bei 24.639 Zählern.

Die USA und die EU einigten sich auf einen Basiszollsatz in Höhe von 15 Prozent auf die meisten EU-Importe in die USA. Das gilt auch für die Autos, Halbleiter und Pharmaprodukte. Die Einigung schaffe zudem einen Rahmen für die zukünftige Senkung der Zölle auf weitere Produkte, hieß es. Analyst Greg Fuzesi von der US-Bank JPMorgan hob hervor, dass das Abkommen verhindere, dass die Europäische Union im Vergleich zu anderen Ländern benachteiligt wird.

Gemessen an der Drohung von US-Präsident Donald Trump, ab 1. August Zölle in Höhe von 30 Prozent erheben zu wollen, sei der jetzt vereinbarte Zollsatz von 15 Prozent ein gutes Ergebnis, kommentierte der Chefvolkswirt der Liechtensteiner VP Bank, Thomas Gitzel, das Abkommen - vor allem, weil auch für die Automobilindustrie keine zusätzlichen Extra-Zölle vorgesehen seien.

Allerdings werde ein Zollsatz von 15 Prozent nicht spurlos an der europäischen Exportwirtschaft vorbeigehen. Dies gilt Gitzel zufolge insbesondere für Deutschland, die USA seien hierbei wichtigster Einzelexportmarkt.

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB11BX3 , DE000NB17U82 , DE000NB4KCJ9 , DE000NB4ZJ77 , DE000NB41PY8 , DE000NB2FP00 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Von der Zolleinigung dürften hauptsächlich Automobilwerte profitieren. So notierten Volkswagen (VW Aktie) , Mercedes-Benz und BMW (BMW Aktie) auf der Handelsplattform Tradegate bis zu drei Prozent über dem Xetra-Schluss vom Freitag.

Die Anteilsscheine von ProSiebenSat.1 zogen auf Tradegate um gut neun Prozent an. Der italienische Berlusconi-Konzern MediaForEurope hatte sein Gebot für den deutschen Medienkonzern erhöht.

Für die Papiere von Nordex ging es auf Tradegate um knapp ein Prozent nach oben. Der Windanlagenhersteller hatte seine Profitabilität im zweiten Quartal deutlich verbessert./la/zb

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend