BTC-Echo  | 
aufrufe Aufrufe: 247

Sorgen um Bitcoin-Sicherheit: Weiterer Miner widmet sich KI

Das nächste Mining-Unternehmen richtet sich auf KI aus und zieht bei Bitcoin die Stecker. Muss man sich allmählich Sorgen machen?

HIVE Digital Technologies reduziert seine Bitcoin-Mining-Aktivitäten in Schweden. Im Gegenzug werde die Infrastruktur zunehmend auf künstliche Intelligenz und Hochleistungsrechnen ausgerichtet. Wie das Unternehmen mitteilte, wird die ASIC-basierte Hashrate-Produktion am Standort Boden schrittweise zurückgefahren.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
BTC/EUR 63.448,000 BTC/EUR (Bitcoin / EURO) Chart -0,26%
Zugehörige Wertpapiere:
BTC/USD 74.736,000 BTC/USD (Bitcoin / US-Dollar) Chart -0,29%
Zugehörige Wertpapiere:

Hintergrund sind demnach Auseinandersetzungen mit den schwedischen Steuerbehörden. HIVE fährt seine Bitcoin-Hashrate-Produktion deshalb bereits zurück und prüft nach eigenen Angaben einen vollständigen Mining-Ausstieg in dem Land.

KI statt Bitcoin-Mining

Parallel baut HIVE seine KI-Infrastruktur aus. Über die Tochtergesellschaft BUZZ High Performance Computing erweitert das Unternehmen seine Rechenzentrumskapazität in Kanada von vier Megawatt auf insgesamt 16,6 Megawatt. Neben dem bestehenden Standort in Manitoba entsteht ein neuer in British Columbia mit zunächst fünf Megawatt Leistung.

Lest auch
Unendliche Weiten Bitcoin-Mining im All: Start-up plant erste Miner im Orbit

Nach Angaben des Unternehmens kann dort Hardware für rund 2.000 KI-optimierte Grafikprozessoren installiert werden. Zusammen mit der bestehenden Anlage in Manitoba ergibt sich kurzfristig Kapazität für mehr als 4.000 GPUs. Perspektivisch sieht HIVE eine Erweiterung auf über 6.000 Systeme.

HIVE-Executive-Chairman Frank Holmes erklärte: “Länder, die ihre eigene KI-Rechenleistung kontrollieren, werden die nächste Phase globaler Innovation anführen”.

Folgen für die Sicherheit?

Die Lage der Bitcoin Miner hat sich zuletzt weiter verschärft. Die Profitabilität des Bitcoin-Minings, der sogenannte Hashprice, liegt derzeit nahe einem Allzeittief. Mining-Unternehmen befinden sich daher unter einem enormen Druck. Einige Beobachter warnen bereits, dass ein Abzug von Minern das Netzwerk anfälliger für eine “51-Prozent-Attacke” machen würde.

Was hinter dem starken Absturz der vergangenen Monate steckt, warum der Bitcoin Hashprice als Kennzahl so wichtig ist und wie die angespannte Situation den BTC-Kurs beeinflussen könnte, erfahrt ihr hier: Historisch niedriger Hashprice setzt Miner massiv unter Druck.

Empfohlenes Video
Bitcoin wirkt stabil – doch der Markt steht auf der Kippe

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend