Hintergrund sind demnach Auseinandersetzungen mit den schwedischen Steuerbehörden. HIVE fährt seine Bitcoin-Hashrate-Produktion deshalb bereits zurück und prüft nach eigenen Angaben einen vollständigen Mining-Ausstieg in dem Land.
Parallel baut HIVE seine KI-Infrastruktur aus. Über die Tochtergesellschaft BUZZ High Performance Computing erweitert das Unternehmen seine Rechenzentrumskapazität in Kanada von vier Megawatt auf insgesamt 16,6 Megawatt. Neben dem bestehenden Standort in Manitoba entsteht ein neuer in British Columbia mit zunächst fünf Megawatt Leistung.
Nach Angaben des Unternehmens kann dort Hardware für rund 2.000 KI-optimierte Grafikprozessoren installiert werden. Zusammen mit der bestehenden Anlage in Manitoba ergibt sich kurzfristig Kapazität für mehr als 4.000 GPUs. Perspektivisch sieht HIVE eine Erweiterung auf über 6.000 Systeme.
HIVE-Executive-Chairman Frank Holmes erklärte: “Länder, die ihre eigene KI-Rechenleistung kontrollieren, werden die nächste Phase globaler Innovation anführen”.
Die Lage der Bitcoin Miner hat sich zuletzt weiter verschärft. Die Profitabilität des Bitcoin-Minings, der sogenannte Hashprice, liegt derzeit nahe einem Allzeittief. Mining-Unternehmen befinden sich daher unter einem enormen Druck. Einige Beobachter warnen bereits, dass ein Abzug von Minern das Netzwerk anfälliger für eine “51-Prozent-Attacke” machen würde.
Was hinter dem starken Absturz der vergangenen Monate steckt, warum der Bitcoin Hashprice als Kennzahl so wichtig ist und wie die angespannte Situation den BTC-Kurs beeinflussen könnte, erfahrt ihr hier: Historisch niedriger Hashprice setzt Miner massiv unter Druck.

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