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"Michael Saylor treibt die Bitcoin-Zentralisierung voran"

Kaum jemand setzt sich so lautstark für Bitcoin ein wie der MicroStrategy-Gründer. Warum Michael Saylor nun dennoch heftigen Gegenwind aus der Community erlebt.

Zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk verkündet Michael Saylor Woche für Woche den jeweils neuesten Bitcoin-Kauf seiner berüchtigten Treasury-Firma. Inzwischen hält Strategy (ehemals: MicroStrategy) 762.099 BTC, die zu einem Gesamtpreis von rund 57,69 Milliarden US-Dollar erworben wurden. Doch während die anhaltende Akkumulation für den Kurs eine wichtige Unterstützung im Bärenmarkt darstellt, regt sich in der Community Kritik an der Rolle des US-Unternehmers. In einer Reihe von X-Posts behauptet der langjährige BTC-Advokat Simon Dixon, dass die Struktur von Strategy eine engere Verbindung von Bitcoin mit dem “Finanz-Industrie-Komplex” bewirke.

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Mit weiten Abstand auf der 1: MSTR vor Twenty One, MARA und Metaplanet I Quelle: BTC-ECHO

Dixon argumentiert, dass sich Saylor durch die Umwandlung seiner Softwarefirma in ein Vehikel zur Maximierung von Bitcoin-Beständen de facto den Anreizen der Wall Street angepasst habe, darunter auch kurzfristige Handelsdynamiken und potenzielle Kursmanipulationen. Außerdem meint der Krypto-Veteran, dass die Treasury-Strategie im Widerspruch zu Bitcoins eigentlichem Grundprinzip stünde, nämlich dem dezentralisierten Eigentum außerhalb traditioneller Finanzsysteme. Seine Hauptsorge: “Saylor treibt die Zentralisierung von Bitcoin voran”.

Selbstverwahrung bleibt das Bitcoin-Ideal

Es ginge ihm aber nicht darum, dem Strategy-Gründer persönlich einen Vorwurf zu machen, sondern auf das Wesentliche der Idee von Satoshi Nakamoto zurückzukommen. Daher will Dixon “den Leuten helfen, die Vorteile zu verstehen, die es mit sich bringt, Bitcoin selbst zu verwahren”, um ihre Abhängigkeiten vom Finanzsystem zu reduzieren.

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Damit stellt er sich gegen den Trend, den selbst Bitcoin-Szenegrößen wie Plan B wandten sich zuletzt vom Selbstverwahrungsansatz ab. Das Argument, dass der Influencer zugunsten von Spot ETFs nannte: Es sei schlichtweg einfacher, seine BTC auf die gleiche Weise zu verwalten wie Aktien und Anleihen, statt sich mit Private Keys beschäftigen zu müssen. Es ist der Konflikt zweier grundverschiedener Weltsichten, der die Community in den kommenden Jahren wohl noch stärker prägen wird.

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