Ein Solo-Miner zieht das große Los und findet einen Bitcoin-Block. Die Hintergründe des erstaunlichen Mining-Coup mit über 300.000 Prozent Rendite.
Einem Bitcoin-Solo-Miner auf NiceHash gelingt das, wovon alle träumen: Mit einer für unter 100 US-Dollar gemieteten Hashrate löste er am gestrigen Donnerstag den Block Nummer 928.351 und kassiert nun 3,152 BTC im Wert von rund 278.000 US-Dollar.
Das von ihm verwendete Mining-Gerät verfügt über 270 TH/s, was etwa 0,00002 Prozent der gesamten Rechenleistung des Bitcoin-Netzwerks entspricht. Laut aktuellen Bitcoin-Mining-Daten lag seine Chance von 1 zu 30.000, an einem beliebigen Tag einen Block zu schürfen.
Seit dem vierten Halving Event beträgt die Block Subsidy 3,125 BTC im Wert von aktuell rund 275.600 US-Dollar. Außerdem bekommt der Solo-Miner die Transaktionsgebühren von 0,027 BTC, was etwa 2.400 US-Dollar entspricht. Beides zusammen ergibt den sogenannten Block Reward.
Im Moment des Schreibens handelt die Krypto-Leitwährung bei 82.200 US-Dollar, ein Kursrückgang von 1,2 Prozent gegenüber dem Vortag. Auf Wochensicht befindet sich der Bitcoin-Kurs knapp 2,7 Prozent im Minus, wofür insbesondere die Leitzinserhöhung der japanischen Notenbank verantwortlich zeichnet.
Erst vor einer Woche hatte ein anderer Solo-Miner den Bitcoin-Block 927.474 gelöst und einen ähnlich hohen Reward erhalten. Trotz der Vorherrschaft großer Mining-Unternehmen gelingt es Solo-Minern im Jahr 2025 auffällig häufig, vollständige Bitcoin-Blöcke zu lösen. Dennoch bleibt Solo-Mining wirtschaftlich kaum planbar und ähnelt eher einem Glücksspiel als einem langfristigen Investment.
Im Gegensatz zu professionellen Mining-Unternehmen, die auf ganze Lagerhallen voller ASIC-Geräte zurückgreifen können, verwenden Hobby-Schürfer zumeist wenige Miner älterer Generation. Wie man sich ein eigenes Setup für das Solo-Mining aufbaut, lest ihr in diesem BTC-ECHO Artikel: “Lotterie-Mining: So knackt man den Bitcoin Jackpot“.
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